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Fünf Preise für fünf junge Forscher

"Professor Heimburger"-Award 2012 Fünf Preise für fünf junge Forscher

Spezialisten aus dem Bereich der Gerinnungsforschung sind weltweit rar gesät. Aus diesem Grund schreibt die CSL Behring GmbH in Marburg Jahr für Jahr einen Preis aus, um die Forschung auf diesem Gebiet zu würdigen.

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Professor Dr.Marcus Stockschlaeder (2. von links) und Michael Grant (2. von rechts) zeichneten Laurens Nieuwenhuizen (hinten Mitte) sowie Sachiko Kanaji (vordere Reihe von links), Zane Kaplan, Laurent Gilardin und Sara C.M. Stoof aus.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Fünf junge Frauen und Männer aus allen Teilen der Welt waren am Freitag in Marburg zu Gast. Dort erhielten sie den von der CSL Behring GmbH ausgeschriebenen „Professor Heimburger“-Award 2012.

Laurens Niewenhuizen vom Medizinischen Zentrum der Universität Utrecht, Sachiko Kanaji vom Blutzentrum Wisconsin, Zane Kaplan vom australischen Zentrum für Blutkrankheiten, Laurent Gilardin aus Paris und Sara C.M. Stoof vom Medizinischen Zentrum der Universität Rotterdam heißen die diesjährigen Preisträger des „Professor Heimburger“-Awards. Ausgewählt wurden sie wegen ihrer herausragenden Projekte in der Gerinnungsforschung.

Preisgeld dient als Hilfe für weitere Forschungen

Seit fünf Jahren wird der Preis verliehen, seit fünf Jahren kommen zur Preisverleihung auch ehemalige Preisträger. „Das machen wir, damit die Jungforscher sehen, was mit dem Preisgeld alles bewirkt werden kann und wir erfahren, wie es genutzt worden ist“, erklärt Hans Herberg von CSL Behring.

Bei dem Preis handelt es sich um ein globales Start-up Stipendien-Programm, das der nächsten Generation von Spezialisten im Bereich Blutgerinnung ermöglicht, sich medizinisch und wissenschaftlich zu etablieren sowie gleichzeitig einen langfristigen Forschungsbeitrag auf diesem Gebiet zu leisten. „Wir verstehen uns als Wissenschaftsunternehmen, und deshalb ist uns die Förderung der Forschung ein wichtiges Anliegen“, schildert Herberg, warum CSL Behring die Auszeichnung Jahr für Jahr vergibt. Der Preis könne auf eine sehr erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Jedes Jahr bewirbt sich nach Unternehmensangaben eine Vielzahl an jungen Forschern aus aller Welt darum. Der globale Charakter des Preises zeigt sich unter anderem darin, dass für den Award des Jahres 2012 insgesamt 35 Bewerbungen aus 16 verschiedenen Ländern eingegangen sind. Ein Komitee aus vier Gerinnungsspezialisten aus aller Welt prüft die Bewerbungen und wählt die Preisträger aus. Diese erhalten dann Forschungsstipendien in Höhe von jeweils 20.000 Euro. Das Geld geht aber nicht an die Forscher, sondern an die Institute, für die sie arbeiten und muss für die Forschung verwendet werden.

von Katharina Kaufmann

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