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Freie Wähler haben ihre Bastion im Hinterland

Wahl zum Kreistag Freie Wähler haben ihre Bastion im Hinterland

Am Freitagabend stellte die Freie Wähler Wählergruppe Marburg-Biedenkopf im Parkhotel Biedenkopf ihre 38 Kandidaten umfassende Liste und ihr Programm für die Wahl zum Kreistag vor.

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Für die Freien Wähler kandidieren unter anderem für den Kreistag: Wilfried Meyer (von links), Michael Honndorf, Andrea Suntheim-Pichler, Horst Bätz, Spitzenkandidat Bürgermeister Bernd Schmidt, Helmut Brück, Heinz Olbert, der FW-Vorsitzende Jürgen Reitz, Willi Schmidt, Doris Gillmann, Rainer Lizon und Rainer Höhn.

Quelle: Manfred Schubert

Biedenkopf. Die Liste war bereits am 18. November auf der Mitgliederversammlung in Cölbe einstimmig beschlossen worden, an der 19 der 27 Mitglieder teilnahmen. Jetzt liegen laut dem Vorsitzenden Jürgen Reitz die Zustimmungserklärungen sämtlicher Kandidaten vor, sodass die Liste endgültig ist.

Besonders freute sich Reitz, der auf Listenplatz zwei steht, darüber, dass Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt bereit war, als Spitzenkandidat anzutreten. „Das ist ein großes Geschenk für uns als Freie Wähler. Wir verstehen uns als Tandem, als Doppelspitze. Wir können uns ergänzen, Wissen aus der Alltagsarbeit und der Kommunalverwaltung einbringen“, erklärte der Diplomingenieur und Vorsitzende der zurzeit mit drei Abgeordneten im Kreistag vertretenen Fraktion.

Schmidt begründete seine Entscheidung: „Bei meiner ersten Wahl hatte ich als Bürgermeisterkandidat noch stark kämpfen müssen und große Unterstützung seitens der Freien Wähler erfahren. Daher ist es für mich selbstverständlich, etwas zurückzugeben. Wir sind ein gutes, starkes Team, das zukunftsfähig aufgestellt ist, um sich für die Interessen der Bürger im Kreis einzusetzen. Ich habe mich gerne als Spitzenkandidat auf die Liste nehmen lassen.“

Das ebenfalls im November verabschiedete Wahlprogramm mit dem Titel “Gemeinsam für die Bürger aktiv!“ nennt zehn Schwerpunkte von Finanzen, über Wirtschaftsförderung, Natur- und Umweltschutz bis Breitbandversorgung.

Die Freien Wähler fordern eine grundsätzliche Prüfung, was in der Verwaltung wirklich erforderlich und was entbehrlich ist, eine Optimierung von Verfahrensabläufen, die Durchsetzung einer verlässlichen Kommunalfinanzierung unter dem Motto „Wer bestellt, bezahlt“, die Verbesserung der interkommunalen Zusammenarbeit und die Abschaffung von Doppelstrukturen (Kreis / Stadt Marburg).

Das Wahlkampfprogramm steht in den nächsten Tagen auf der Internetseite www.freie-waehler-marburg-biedenkopf.de.

von Manfred Schubert

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