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Frauen lassen in Gladenbach Könige springen

Schach-Bundesliga Frauen lassen in Gladenbach Könige springen

Große Stille herrscht im Saal: Die Spielerinnen sind in ihre Partien versunken und suchen nach den richtigen Zügen. Lediglich das Ziehen der Figuren erzeugt Geräusche. Mal vergehen wenige Sekunden, bis auf einen Zug der nächste folgt, mal mehrere Minuten.

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In ihre Partien versunken sind Melanie Ohm (links) von den Schachfreunden Friedberg und Brigitte Burchardt vom SC Rotation
Pankow.Foto: Björn-Uwe Klein

Gladenbach. Im Haus des Gastes fanden am Wochenende zum ersten Mal die beiden letzten Runden der Frauen-Schachbundesliga in einer zentralen Veranstaltung statt, die der Schachförderverein Caissa und der Schachclub Königsspringer Gladenbach ausrichteten. Joachim Gries, Vorsitzender des Schachfördervereins, sowie Kolja Lotz und Dan Peter Poetke waren die Schiedsrichter.

Jede Mannschaft bestand aus sechs Spielerinnen, die an sechs Brettern gegeneinander antraten. Jeder Spielerin hatte 90 Minuten Bedenkzeit und erhielt Zeitgutschriften von 30 Sekunden für jeden ausgeführten Zug. Gelang es einer Spielerin nicht, innerhalb der Bedenkzeit 40 Züge zu machen, so verlor sie die Partie. Waren 40 Züge erreicht, so bekam eine Spielerin weitere 30 Minuten für die Partie.

Von den 12 Teilnehmern entschied der OSG Baden-Baden die Runde für sich. Es folgten der SC Bad Königshof vor dem Hamburger SK und den Sfr. 1891 Friedberg.

von Björn-Uwe Klein

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