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Förderschule erhält mehr Raum und neue Technik

Richtfest Förderschule erhält mehr Raum und neue Technik

2,38 Millionen Euro investiert der Landkreis in die Erweiterung und Modernisierung der Hilda-Heinemann-Schule in Hommertshausen. Der Anbau soll im August 2013 bezugsfertig sein.

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Viel Lob erntete der Grundstufenchor für den Liedvortrag „Wer will fleißige Handwerker sehen“.Foto: Klaus Peter

Hommertshausen. Nachdem Zimmermann Albrecht Straube in luftiger Höhe den Richtspruch vorgelesen hatte, folgte in der Turnhalle der Hilda-Heinemann-Schule das offizielle Richtfest. Dr. Karsten McGovern bezeichnete den Anbau als eine architektonisch interessante Gestaltung und nahm dabei sowohl Bezug auf den Erweiterungsbau als auch auf die Außenüberdachungen.

Die Schulfläche werde um etwa 650 Quadratmeter erweitert, für die der Kreis 2,38 Millionen Euro investiert und diese Mittel aus Haushaltsmitteln des Landkreises aufbringt. Steigende Schülerzahlen in Verbindung mit den knappen räumlichen Ressourcen hätten den Anbau nötig gemacht. Seit 2011 seien zunächst Brandschutz- und Modernisierungsarbeiten in dem bestehenden Schulgebäude vorgenommen worden. Darüber hinaus bekomme die Hilde-Heinemann-Schule bis zum Sommer 2013 ein neues Erweiterungsgebäude im Passivhaus-Standard. Es werde in Holzrahmenbauweise in zeitgemäßer Technik ausgeführt. Der Anbau biete modern ausgestattete und flexibel nutzbare Funktionsräume. Zusätzlich erhalte er moderne Möbel und neueste Technik, um den Ansprüchen einer Förderschule gerecht zu werden, betonte McGovern.

Die Neugestaltung der Außenanlage werde aktive Spiel- und Ruhezonen bieten, wobei sämtliche Flächen über Rampen barrierefrei verbunden seien. Der Landkreis, so McGovern, gehe davon aus, dass der Erweiterungsbaus bis zum Sommer 2013 fertiggestellt ist und das Außengelände sowie weitere Umbaumaßnahmen bis Ende 2013 abgeschlossen seien.

„Die Investitionen sind gerade bei der Hilde-Heinemann-Schule gut angelegt, die damit noch bessere Möglichkeiten hat, ihre Angebote weiter zu entwickeln, um jedem Kind und Jugendlichen einen optimalen Weg der Förderung zu bieten“, resümierte der Schuldezernent.

Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt bezeichnete das Richtfest als einen wichtigen Tag für die Schule, die seit vier Jahrzehnten in der Gemeinde ansässig ist. Schulleiter Rolf Müller zeigte sich sehr erfreut, da bereits erkennbar sei, wie sich der Anbau gestalte. In der Bauphase müssten die Beteiligten aber enger zusammenrücken.

von Klaus Peter

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