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Hinterland Flexografen bilden sich in Marburg fort
Landkreis Hinterland Flexografen bilden sich in Marburg fort
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21:34 27.05.2011
Bei der Besichtigung der Marburger Signier-Technik-Systeme GmbH & Co. KG bestaunten die Teilnehmer der Verbandstagung des Flexografen-Handwerks auch die hauseigene Schreinerei. Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Fortbildung heißt das Stichwort bei den Stempel- und Schilderherstellern Deutschlands, wenn sie sich zu ihrer jährlichen Tagung treffen. Und so standen vor allem Fachvorträge auf dem Programm der 38. Verbandstagung der Bundes-Innung des Flexografen-Handwerks.

Die Themen dabei reichen von der IT-Sicherheit in Unternehmen sowie kundenorientierter Schriftverkehr und neue Marketingideen über „Betriebsveräußerung, aber richtig!“ bis hin zu Workshops unter den Themenstellungen „Online-Shops und Suchmaschinenoptimierung“, „Der neue Personalausweis – Die Entsorgung birgt Chancen für die Stempelwelt“ und „Signiergeräte für vielfältige Anwendungen“.

Die Flexografen stellen in Deutschland einen Wirtschaftszweig dar, der durch kleine, meist handwerkliche Betriebe charakterisiert ist. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen weisen weniger als zehn Beschäftigte auf. Trotz zunehmender Spezialisierung einzelner Betriebe ist die Produktpalette in der Branche enorm breit. Kernprodukte sind der klassische Handfärbestempel sowie Selbstfärbestempel.

Einen weiteren Tätigkeitsbereich macht die Herstellung von Flexodruckplatten aus. Die ehemals klassischen Stempelhersteller entwickeln sich mehr und mehr zu Spezialisten des Markierungs-, Kennzeichnungs- und Identifikationsgewerbes.

Das umfangreiche Weiterbildungsprogramm wurde deshalb mit zwei Betriebsbesichtigungen – einmal bei der Stempelspirale in Linden sowie bei der Marburger Signier-Technik-Systeme GmbH & Co. KG – abgerundet.

von Katharina Kaufmann

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