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Firmen setzen auf Aus- und Weiterbildung

Drohender Fachkräftemangel Firmen setzen auf Aus- und Weiterbildung

Mit einem breiten Strauß von Maßnahmen reagieren derzeit die Unternehmen aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg auf den drohenden Fachkräftemangel.

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Das Thema „Weiterbildung“ spielt für viele Unternehmen im Raum Marburg und Nordhessen eine wichtige Rolle in Bezug auf den drohenden Fachkräftemangel. Das ergab eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Gemeinsam mit dem aktuellen Konjunkturbericht hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel, zahlreiche Unternehmen aus dem Altkreis Marburg und Nordhessen zum drohenden Fachkräftemangel befragt.

43,5 Prozent der 500 antwortenden Betriebe setzen dabei in Zukunft auf mehr Weiterbildung, während 43,1 Prozent die Ausbildung von Nachwuchskräften verstärken wollen. Mehrfachnennungen waren laut IHK möglich.

„Da sich die demografische Entwicklung in den Betrieben noch stärker bemerkbar machen wird, ist es wichtig, bereits heute die Weichen richtig zu stellen“, sagt IHK-Konjunkturexperte Thomas Rudolff. So präsentieren sich 18,8 Prozent der Unternehmen derzeit vermehrt an Hochschulen und Schulen, um Studenten und Schüler frühzeitig ansprechen zu können.

Das gaben sie in der Umfrage an. 16,5 Prozent der Befragten setzen aktuell auf die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ihren Betrieben, während 13,1 Prozent ältere Arbeitnehmer beschäftigen beziehungsweise diese einstellen.
Die Suche nach Arbeitskräften im Ausland spielt bei „nur“ 2,3 Prozent der Unternehmen aus der Region Marburg und Nordhessen eine Rolle.

von Katharina Kaufmann

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