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Alter Name, neues Konzept

„Fiona‘s“-Team übernimmt „Altes Brauhaus“ Alter Name, neues Konzept

Erneut gibt es einen Pächterwechsel in der Traditionsgaststätte „Altes Brauhaus“: Ab Samstag will Sammy Garbeje das Haus zurück in die Erfolgsspur führen.

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Am Samstag eröffnet das „Alte Brauhaus“ im Herzen Marburgs wieder. Teil des Teams sind Alisa 
Göbel (von links), Sandra Bender, Max Korn, Sammy Garbeje, Viktoria Bortnovska und Patricia 
Nogowski – alle bekannt aus dem „Fiona‘s“.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Im Oktober 2015 hatte das Gasthaus unter dem Namen „Barny‘s Schnitzelscheune“ nach mehrmonatiger Vakanz neu eröffnet. Doch zum 30. Januar stellte Gastronom Thorsten Stei den Geschäftsbetrieb ein – „aus betrieblichen und familiären Gründen“, wie er auf seiner Facebook-Seite mitteilt.

Neuer Pächter ist nun Sammy Garbeje: Der langjährige Betreiber des „Fiona‘s“ und des „Heißen Tischs“ am Bahnhof, die nun geschlossen sind, will mit seinem Team wieder Schwung in das historische Gasthaus bringen.

Durch Zufall habe er davon erfahren, dass das „Brauhaus“ zu haben sei – und zwar durch die Brauerei, die das „Fiona‘s“ beliefert habe. „Es war eine Fügung, dass alles gepasst hat“, sagt Garbeje – „natürlich war mir das Haus auch schon vorher bekannt, das Brauhaus kennt spätestens seit dem Besuch von Restauranttester Christian Rach jeder“, sagt er.

Dass die letzten beiden Pächter mit dem Führen des Lokals gescheitert sind, ist für Garbeje kein schlechtes Omen. „Wir haben im ,Fiona‘s‘ unsere Sache lange gut gemacht, haben eine gute Küche und ein hervorragendes Team – deswegen bin ich überzeugt, dass es klappt“, sagt Sammy Garbeje. Ausreden, wie fehlende Parkplätze oder ähnliches, lässt er nicht gelten: „Die ganze Oberstadt hat keine Parkplätze, das ist kein Argument.“

Besinnung auf Traditionen

Für den neuen Pächter ist klar, dass das „Alte Brauhaus“ seinen angestammten Namen zurückerhält. „Und auch auf den Zusatz ,Anno 1520‘ legen wir einen Fokus, denn wir werden mit einer Art Countdown das 500-jährige Bestehen einleiten.“ Als Konzept setzt Garbeje auf eine „gepflegte Brauhaus-Atmosphäre, bei der wir uns auf alte Traditionen besinnen. Bei uns gibt es ein gutes, gezapftes Bier. Und natürlich werden wir auch das Restaurant weiter betreiben – es gibt deutsche Küche in der gewohnten Qualität, denn das Küchen-Team ist weiter dabei“.

Angeboten werden soll im Brauhaus auch ein Mittagstisch, „außerdem planen wir Specials, wie etwa Cocktail-Abende oder ähnliches“.
Auch auf die Bewirtung von Bustouristen hat Garbeje ein Auge geworfen und hat schon Kontakt mit dem Tourismus-Büro aufgenommen. „Wir wollen unser Angebot breit fächern“, sagt Sammy Garbeje.

Langfristig sei auch denkbar, die Wohnung über der Gaststätte auszubauen, um sie an Übernachtungsgäste vermieten zu können. „Es gibt fünf Zimmer, dort könnte man beispielsweise auch Fahrradgruppen unterbringen, um sie dann in dem traditionellen Haus auch zu bewirten – das würde gut zusammenpassen“, ist er sich sicher.

von Andreas Schmidt

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