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Feuerwehrgerätehaus nimmt weitere planerische Hürde

Gemeindevertretung Feuerwehrgerätehaus nimmt weitere planerische Hürde

Das Bad Endbacher Parlament genehmigte den geänderten Flächennutzungsplan für den Ortsteil Wommelshausen, damit in unmittelbarer Nähe der Ortsmitte ein Feuerwehrgerätehaus gebaut werden kann.

Bad Endbach. Einstimmig votierten die Bad Endbacher Parlamentarier in ihrer Sitzung am Montag für die Änderung des Flächennutzungsplanes im Ortsteil Wommelshausen. Damit ist eine weitere Voraussetzung dafür gegeben, damit hinter dem ehemaligen Volksbankgebäude ein Feuerwehrgerätehaus errichtet werden kann. Dieser Neubau sei erforderlich, da die jetzigen Räume der Freiwilligen Feuerwehr Wommelshausen mehr als beengt sind. Eine Situation, die auch der Technische Prüfdienst beanstandet hatte.

Die Baukosten des Projekts werden auf 400000 Euro beziffert, wobei ein Drittel der Kosten über Zuschüsse gedeckt werden soll. Das neue Gerätehaus soll aus einer Fahrzeughalle für zwei Einsatzfahrzeuge, einem Lagerraum, Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten sowie im Obergeschoss einer Teeküche, einem Jugend- und einem Schulungsraum bestehen.

Drei Bürger hatten im Zuge der Offenlage Widerspruch gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes erhoben mit der Begründung, dass die Sicherheit von Kindern gefährdet sei, weil sich ein Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe des geplanten Gerätehauses befindet. Zudem ist in unmittelbarer Nähe eine Bushaltestelle. Weiter monierten die Bürger, dass sich auch an der Zufahrt zu dem geplanten Feuerwehrgerätehaus ein Gefahrenpotenzial aufbauen könne. Das Planungsbüro räumte diese Bedenken aus: Mit dem Bau des Gerätehauses soll die Zufahrt angepasst und außerdem für die Kinder mittels eines Zauns ein Gehweg zum Spielplatz angelegt werden.

Mehrheitlich bei einer Neinstimme und zwei Enthaltungen votierten die Bad Endbacher Parlamentarier für die Änderung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Kurgebiet“ in der Kerngemeinde. Diese Änderung wird nötig, da die Firma Lidl ihren Markt umbauen will, um einen Teil der jetzigen Lagerfläche als Verkaufsfläche zu nutzen.

Weiterhin beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig, bei einer Enthaltung, den Entwurf des Bebauungsplanes „In der Lohwiese“ im Ortsteil Schlierbach zu ändern und diesen erneut offen zu legen. Ein dort ansässiges Unternehmen plant den Bau eines Wohn- und Bürohauses, was eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig macht.

von Klaus Peter

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