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Rauchmelder für „Heidenest“-Kinder

FFW Bottenhorn Rauchmelder für „Heidenest“-Kinder

Die Freiwillige Feuerwehr Bottenhorn schenkte allen 40 Mädchen und Jungs des Kindergartens „Heidenest“ einen Rauchmelder. Die Übergabe fand am Tag der offenen Tür statt.

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Feuermelder können Leben retten. Darauf wies der Bottenhorner Wehrführer, Marco Herrmann, hin.

Quelle: Timo Klostermeier / pixelio.de

Bottenhorn. Im Jahr 2016 feierte die Wehr in Bottenhorn ihr 120-jähriges Bestehen. Damals wurden bei der Kollekte im Festgottesdienst knapp 300 Euro eingesammelt. Das Geld sollte für den Nachwuchs verwendet werden, ­berichtete der Wehrführer, Marco Herrmann. Damit auch ein persönlicher Bezug zu der Spende entstehen und die Wehr die Eltern an die seit 2015 bestehende Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern erinnert, wurden diese Frühwarngeräte angeschafft.

Diese übergab der Feuerwehrchef nun an die Leiterin des Bottenhorner Kindergartens, Kornelia Reichel, und die Mädchen und Jungen, die beim Fest anwesend waren. Dabei betonte Herrmann noch einmal die Pflicht eines jeden Hausbesitzers, in allen Schlaf- und Wohnräumen, den Fluren und allen Fluchtwegen einen Rauchmelder zu installieren. Sie könnten Menschenleben retten.

Bei einem Brand sterben die allermeisten Personen nicht durch das Feuer, sondern an einer Vergiftung durch die Rauchgase, erläuterte der Feuerwehrchef. Da im Schlaf jedoch der Geruchsinn nicht funktioniere, würden die Menschen zu spät wach und erstickten.

Suppe, Kuchen 
und Dämmerschoppen

Rauchmelder wecken die Schlafenden durch einen lauten Ton. Sofern die Kinder – wie vorgeschrieben – in ihrem Kinderzimmer bereits einen Rauchmelder haben, könnte das Geschenk von der Feuerwehr zusätzlich im Flur oder Treppenhaus angebracht werden, schlug Herrmann vor.

An ihrem Tag der offenen Tür bewirten die ehrenamtlichen Retter aus dem Bad Endbacher Ortsteil seit 26 Jahren ihre Gäste mit Erbsensuppe, die sie selbst, ihre Partner und andere Helfer eigens für das Fest zubereiten.

Die Besucher konnten sich an diesem Tag auch die Einsatzfahrzeuge ganz aus der ­Nähe anschauen, am Nachmittag Zwetschenkuchen genießen und beim Dämmerschoppen die Geselligkeit bei den Feuerwehrleuten erleben.

von Peter Piplies

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