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„Feuer frei“ für die neue Wärmeanlage

Adolf-Reichwein-Schule Marburg „Feuer frei“ für die neue Wärmeanlage

Eine Holzhackschnitzelanlage versorgt die Adolf-Reichwein-Schule mit Wärme. Die 300 000-Euro-Investition ist Teil des Gesamtenergiekonzeptes der Stadt Marburg.

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Thorsten Gerhard, Abteilungsleiter „Wärmeversorgung“ bei den Stadtwerken Marburg und der stellvertretende Schulleiter der Adolf-Reichwein Schule, Friedhelm Koch, schauen sich die neue Holzhackschnitzelanlage an.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Ein bißchen futuristisch sieht sie schon aus, die neue Holzhackschnitzelanlage im Keller der Adolf-Reichwein-Schule. Silberne Rohre, ein orangener Kessel, modernste Technik.

Knapp 300.000 Euro haben die Stadtwerke Marburg in die neue Anlage investiert. Nicht zum ersten Mal. Bereits 2006 wurden die Kaufmännische Schulen und das Gymasium Philippinum an eine Gemeinschaftsanlage angeschlossen.

Die Holzhackschnitzelanlage in der Adolf-Reichwein-Schule wird vollautomatisch gesteuert. Durch ein Förderband werden die Holzschnitzel aus dem extra errichteten Vorratsbunker in das Innere der Heizung transportiert. 300 Tonnen Holzschnitzel werden voraussichtlich pro Jahr verfeuert und gleichzeitig mit einer Minderung der Kohlendioxid-Emission von 200 Tonnen pro Jahr gerechnet.

Koch erwartet sich von der neuen Heizung auch einen gewissen Lerneffekt für die Schüler: „Hier sitzen die Handwerker, die dafür ausgebildet werden, solche Anlagen zu bauen und zu warten “, scherzt er.

von Marie Lisa Schulz

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