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Ferienspiele starten ins Rekordjahr

Lohra Ferienspiele starten ins Rekordjahr

Mittendrin statt außen vor: rund 140 Kinder nehmen in diesen Wochen an den Ferienspielen der Gemeinde Lohra teil, die noch bis zum 20. Juli laufen.

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Vor 30 Jahren entstand aus einer alten Hose die Tasche, die Nina Laucht den 16 Kindern als Muster zeigte. Die eigenen Taschen nähten und verzierten die Kinder im Bürgerhaus Kirchvers. Dort unterwies Peter Blankat 11 Kinder, darunter Tom Schumertl in den G

Lohra. Nach dem Abschluss der Kinderbibelwoche, die einwöchige Veranstaltung des CVJM-Lohra leitet traditionell die Ferienspielzeit in der Gemeinde ein, begann am Montag die Kernzeit der Ferienspiele Lohra, die dieses Jahr unter dem Motto „Wir holen euch die Strene nach Lohra“ stehen.

Schon zur Eröffnungsveranstaltung auf dem Festgelände an der Speckbrücke sahen 42 Kinder bei einer Theateraufführung zu, wie die kleine Maus Serafina den König der Löwen rettet. Gestern ging es dann im Bürgerhaus von Kirchvers richtig mit Aktivitäten los. Gleich drei Unterhaltungsangebote gab es dort für 6- bis 11-Jährige.

So übten zum Beispiel 6 Kinder unter der Leitung von Thorsten Scheld das Tischtennis-Spiel und das Sport Stacking - Becherstapeln in Hochgeschwindigkeit - oder sie lernen unter der Anleitung des Kirchversers Roman Butz und Peter Blaukat aus Butzbach die Grundlagen der Selbstverteidigung, was 11 Kinder nutzten.

Der Renner war gestern aber offensichtlich die Idee von Nina Laucht. Zu ihr kamen 16 Kinder, um aus alten Hosen eine trendige Handtasche zu nähen, inklusive Schultergurt und Handytasche, die allerdings aus alten Socken entstand. Nebenbei, oder besser gesagt im Anschluss, sorgte Sportlerin Laucht auch für die körperliche Ertüchtigung, brachte den Kids Hip-Hop-Tanzen und Zumba bei.

Das war eigentlich die Grundidee, als Laucht von der Organisatorin Catherine Romey nach ihrer Bereitschaft gefragt wurde. Doch 5 Stunden Sport fand Laucht für Kinder einfach zu lang, und so recycelte kam sie eine Idee aus ihrer Jugendzeit.

Die Kinder fanden es toll, verzierten die umgenähten Hosen mit allerlei Mitbringseln. Zu Beginn durften sie die Hosenbeine abschneiden und dann an der Nähmaschine zunähen. „Das war das Highlight“, sagt Laucht.

Romey ist schon zu Beginn der Ferienspiele begeistert. „Das Programm und die Betreuungszeiten kommen bei den Eltern gut an“, sagt die Organisatorin. Besonders die erstmals angebotene Frühbetreuung ab 7.45 Uhr werde gut angenommen. Romey freut sich, dass die viele Arbeit ein positives Echo findet: „Ich bin echt zufrieden“, sagt die Lohraerin, die sich auf die Unterstützung ihres Teams und der Vereine verlassen kann.

von Gianfranco Fain

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