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Nachts im Hinterlandmuseum

Ferienspiele Nachts im Hinterlandmuseum

Für neun Kinder der Ferienspiele wurde es gruselig: Mit einer Taschenlampe bewaffnet, pirschten sie durch die unzähligen Räume des Hinterlandmuseums Schloss ­Biedenkopf.

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Ob sich ein Schlossgeist in der Ritterrüstung verbirgt? Die Kinder der Ferienspielaktion in Biedenkopf gingen dieser Frage nach.

Quelle: Erich Frankenberg

Biedenkopf. Anders als bei einem normalen Museumsbesuch hielten wechselnde Beleuchtung und Schattenspiele eine ganz neue Sicht auf die Ausstellungsstücke bereit. Besonders spannend wurde es, als die Urzeit-Gefährten in der Trachtenausstellung im Schein der Taschenlampe nur noch schemenhaft zu erkennen waren. Und als die kleinen Entdecker der Frage nachgingen, ob sich hinter den ganzen Kisten und Gestellen mysteriöse Gestalten tummelten.

Auch wollten die Kinder herausfinden, ob die „Schlossgeister“ noch aktiv sind, sich vielleicht in der Ritterrüstung versteckten. In der Dunkelheit wurde ein geheimnisvolles ­Rascheln, mysteriöse Schatten, dunkle Silhouetten zu einem aufregenden Nervenkitzel.

Aber davon ließen sich die Besucher nicht beeindrucken. Tapfer lauschten sie den Ausführungen von Museumsmitarbeiterin Claudia Röhl. Dabei machte sie deutlich, dass zu früheren Zeiten die Vorfahren nur mit Petroleumlampen oder im Schein von Kerzen im heutigen Museum unterwegs gewesen seien.

Zur Einstimmung auf den nächtlichen Streifzug hatten die Kinder die Möglichkeit, „gruselige“ Basteleien anzufertigen, die sie zum Abschluss des Museumsbesuches mit nach Hause nehmen konnten. Doch während dieser nächtlichen Reise durch das Museum wird nicht das Fürchten gelehrt. Vielmehr entdeckten die Kinder die Welt eines modernen Museums aus einer gänzlich anderen Sicht.

von Erich Frankenberg

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