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Müll im Wald: Ortsvorsteherin erstattet Anzeige

Gladenbach-Römershausen Müll im Wald: Ortsvorsteherin erstattet Anzeige

Unbekannte haben auf einem Waldweg bei Römershausen alte Fensterrahmen unerlaubt entsorgt. Ortsvorsteherin Melanie Krämer-Kowallik hat den Vorfall dokumentiert und bei der Stadt angezeigt.

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Ortsvorsteherin Melanie Krämer-Kowallik hielt den entsorgten Müll auf dem privaten Waldweg fest.

Quelle: Melanie Krämer-Kowallik

Römershausen. Zwei Römershäuser entdeckten am Sonntag, 22. April, den unerlaubt entsorgten Müll und sagten Ortsvorsteherin Krämer-Kowallik Bescheid. Die Fensterrahmen samt -glas und Rolläden blockieren den Waldweg. Auf OP-Nachfrage sagt die Ortsvorsteherin, die Besitzer der anliegenden Waldgrundstücke an dem Privatweg würden nun bei der anstehenden Waldarbeit behindert.

Martin Ahlich, Pressesprecher der Polizei in Marburg sagt, um eine Straftat handle es sich nur, wenn der entsorgte Müll umweltgefährdend sei. Ansonsten liege lediglich eine Ordnungswidrigkeit vor. Die hat Krämer-Kowallik bereits bei der Stadt Gladenbach angezeigt. Die Stadt werde nun die Polizei informieren.

"Da hat einer sein gesamtes Haus saniert", sagt die Ortsvorsteherin. Ein entsprechendes Bauvorhaben in Römershausen sei ihr derzeit nicht bekannt. Andererseits: "Das ist kein Waldstück, wo man beim Spazierengehen vorbeikommt." Wer auch immer den Müll dort abgeladen habe, müsse sich ausgekannt und gewusst haben, dass dort Platz sei, so Krämer-Kowallik.

Lange könnten die Fensterrahmen noch nicht dort gelegen haben, sagt die Ortsvorsteherin. "Sie waren noch trocken und sauber." Die Ortsvorsteherin ist besorgt um die Auswirkungen auf die Natur: "Wenn der Wald voller kleiner Scherben ist, sind die Tiere betroffen." Es sei nicht das erste Mal, dass Müll im Wald bei Römershausen entsorgt wurde, berichtet sie. Auf dem Verbindungsweg nach Weidenhausen habe man schon mehrfach Grünschnitt und Sperrmüll gefunden.

Auf Facebook hat Krämer-Kowallik auf der Seite "Römershausen-Gladenbach" die Bilder geteilt und sich über die "Sauerei des Monats" geärgert.

von Freya Altmüller

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