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Familienzentrum frustriert die SPD

Dautphe Familienzentrum frustriert die SPD

Den eigenen Änderungsantrag nicht durchgebracht und die Initiative an CDU und FW verloren: Dautphetals Sozialdemokraten bereitet „ihr“ Thema Familienzentrum Kummer.

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Alle Dautphetaler Fraktionen wollen ein Familienzentrum haben, um den Standort und ob es mehr sein soll als eine weitere Kindertagesstätte, gibt es jedoch einen Dissens.

Quelle: Archivfoto

Dautphe. Er bedaure, dass nicht fortgesetzt wurde, was sich die Gemeindevertretung vorgenommen hatte, nämlich in wichtigen Dingen vor den Sitzungen eine Einigung zu erzielen, kommentierte Vorsitzender Gerd Raach den Verlauf der Debatte um das von allen Fraktionen gewollte Familienzentrum in der Gemeinde Dautphetal.

„Klar, es geht um einen Achtungserfolg“, kommentierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Ciliox den Verlauf der Debatte am Montagabend, am deutlichsten äußerte jedoch Silvia Demper die Verbitterung der Sozialdemokraten. Die Vorsitzende des Sozialausschusses aus Elmshausen hielt sich nur mühsam unter Kontrolle als sie ihre Enttäuschung über das Verhalten der Koalitionsfraktionen von CDU und FW äußerte.

Es sei schon vor drei Jahren klar gewesen, dass das Familienzentrum mehr werden sollte, als eine weitere Kindertagesstätte, begann Demper. In unzähligen Sitzungen in Arbeitskreisen und Gremien, Gesprächen mit Eltern, Erziehern, Vertreter der Träger von Kindergärten und Planern habe man das Projekt mit Leben gefüllt und eine Form gegeben.

Und nun hefteten sich CDU und FW das Vorzeigeprojekt an die Fahne und nähmen die SPD nicht einmal mit ins Boot. Das sei nicht anständig, „und fair ist es auch nicht“, warf Demper vor allem dem CDU-Fraktionschef Dr. Horst Falk vor. Über einen weiteren Änderungsantrag hätte man mit der SPD ja reden können, doch es gehe um politische Strategie, um die Urheberschaft.

Das habe man in der letzten Sitzung vor der Sommerpause mitbekommen, als darum gestritten wurde, wer seine Anträge zuerst gestellt hatte.

von Gianfranco Fain

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