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Hinterland "Eurobrass" spielt sich in die Herzen der Zuhörer
Landkreis Hinterland "Eurobrass" spielt sich in die Herzen der Zuhörer
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19:06 09.08.2012
Die Blechbläser des Ensembles „Eurobrass“ traten in Holzhausen auf.Foto: Ingrid Lang
Holzhausen

Während eines Bibelseminars haben sich die zwölf Musiker kennengelernt und in den letzten beiden Wochen für ihre Konzerttournee geübt. „Eurobrass“ besteht seit 34 Jahren und ist ein Flaggschiff, das die Musik weiterträgt, sagte die Leiterin Angie Hunter. Zusammen mit Dr. Chris Woods leitet Hunter seit 2009 das Ensemble.

Hunter hat in Ohio und Illinois Euphonium und in Trossingen Posaune studiert, gab nach 20 Jahren ihre Tätigkeit als Musiklehrerin auf und widmete sich „Eurobrass“. Woods wirkt als Arrangeur und Bassposaunist und promovierte an der University of North Texas und ist Professor für Musiktheorie am Greenville College in Illinois. Die Musiker kommen aus Amerika und Deutschland und wollen den Glauben an Jesus weitertragen.

Bei ihrem Konzert traten sie mal als Gesamtensemble, aber auch als kleinere Ensembles auf und begeisterten mit ihrer Musik und einer gelungenen Liedauswahl. Die Musiker nahmen die mehreren hundert Besucher mit auf eine Zeitreise durch verschiedene Länder, Stile und Epochen. Zu Beginn begeisterten sie mit dem Werk von Georg Friedrich Händel „Der Einzug der Königin von Saba“.

Von der Empore und dem Altarraum erklang das italienische Werk von Gabrieli „Sonata Octavi Toni“. Danach ging es musikalisch nach Österreich: vier Posaunenbläser ließen von Franz Joseph Haydn „Vollendet ist das große Werk“ erklingen. Die musikalische Reise führte weiter nach Frankreich und dann zurück nach England, „wo das Euphonium Tradition hat“, betonte Hunter.

Das von Woods arrangierte Werk „Pantomime“ meisterte Hunter mit Bravour, wobei sie dem Euphonium wunderbare Töne entlockte, die mal schnell, mal langsam zu hören waren. Fast ein Jahrhundert zurück ging es mit „New York: 1927“. In diesem Stück war auch Tanzmusik zu hören.

Gleich drei Melodien seien laut Hunter in dem Werk Gaelforce (bedeutet Orkanstärke), das die Besucher nach Irland entführt, zu hören. Während eine der Melodien langsam erfolgt, werden die anderen in Orkangeschwindigkeit geblasen. Zu dem Medley, das Woods arrangiert hat und in dem es um den Glauben geht, wurden die Besucher einbezogen und sangen „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und den Vers „Ein feste Burg ist unser Gott“.

Trauer, Leid und Freude erschallten mit dem Gospel „Ich bin nur ein Gast auf Erden“. Des Weiteren folgte ein Choral, dann ein Medley und zum Schluss das vom Tuba-Solisten Ben Roundtree arrangierte Stück „Lamm Gottes“.

Das Publikum, das nach jedem Stück applaudierte, sorgte mit stehenden Ovationen für eine Zugabe.

Obwohl es ein Stilbruch sei, so Hunter, verabschiedete sich das zwölfköpfige Ensemble mit dem „Auszug der Gladiatoren“ und füllte noch einmal den Kirchenraum mit atemberaubender Musik.

von Ingrid Lang

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