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„Es wird wieder mehr gefeiert“

Marburger Gastronomie „Es wird wieder mehr gefeiert“

Weihnachtsfeier und Wirtschaftskrise – zwei Begriffe, die 2009 nicht so recht zusammen passten. In diesem Jahr wird wieder gefeiert – zur Freude der Marburger Gastronomen.

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Heinz Wagner, Inhaber der Ochsenburg, freut sich über einen volleren Terminkalender. An jedem Adventswochenende finden bei ihm Weihnachtsfeiern statt.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Ob gediegen im Restaurant oder ausgelassen an der Karaokemaschine – mit dem ersten Advent wird die Weihnachtsfeier-Saison eingeleitet. Unternehmen, Vereine, Privatpersonen. Sie alle wollen den Jahresabschluss feiern. Mal gemütlich, mal ausgelassen – hauptsache weit weg vom Alltag. Die heimischen Gastronomen freut‘s. Bekamen sie doch im vergangenen Jahr die Auswirkungen der Krise besonders im Dezember zu spüren.

„Wir sind jedes Adventswochenende ausgebucht“, freut sich Adelheid Wagner, Mitarbeiterin im Gasthaus Ochsenburg. 2009 sah das ganz anders aus. Hier und da mal eine Weihnachtsfeier, statt Buffet wurde häufig á la carte gegessen – gezahlt wurde einzeln, eine Feier auf Firmenrechnung blieb die Ausnahme. Dabei gilt der Dezember in der Gastronomie häufig als einer der umsatzstärksten Monate. Und auch Adelheid Wagner betont: „Wir sind auf das Weihnachtsgeschäft angewiesen.“ Sie kennt das Klischee über ausgelassene Firmenfeiern, die gerne mal aus dem Ruder laufen, nur zu gut. Und sie kennt die Realität. „Wenn Unternehmen feiern, ist meist der Chef dabei. Da ist alles gediegener. Vereine, in denen sich die Mitglieder gut kennen, die feiern einfach schöner.“ Aber eine Faustregel, die trifft auf alle Feiergesellschaften zu – zumindest laut Adelheid Wagner: Geht es der Wirtschaft schlecht, wird weniger Alkohol, dafür aber mehr Wasser getrunken.

von Marie Lisa Schulz

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