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Hinterland „Es gibt keine dritte Entlassungswelle“
Landkreis Hinterland „Es gibt keine dritte Entlassungswelle“
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19:29 30.03.2010
Eine Schoeller-Mitarbeiterin kontrolliert eine Leiterplatte. Quelle: Schoeller Electronics

Marburg. Anfang Januar hatten sich Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall Mittelhessen nach intensiven, teils nächtelangen Verhandlungen auf einen Interessensausgleich und einen Sozialplan geeinigt.
Die betroffenen Mitarbeiter erhielten die Möglichkeit, bis zu einem Jahr in einer Transfergesellschaft weiterbeschäftigt zu werden. Dort können sie sich weiterbilden, und es wird ihnen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz geholfen.

Am Rande einer Verhandlung vor dem Marburger Arbeitsgericht teilte Werkleiter Joachim Müller am Dienstag mit, dass 74 Mitarbeiter diesen Weg beschritten hätten, und es nur drei Klagen gebe, von denen am Dienstag eine verhandelt wurde.

Auf Rückfrage von Arbeitsgerichts-Direktor Hans Gottlob Rühle, wie die wirtschaftliche Lage bei Schoeller derzeit aussehe, sagte Müller: „Wir gehen von einem mehr als 30-Prozentigen Umsatz- sowie Stückzahlrückgang aus. Das bedeutet, es werden pro Tag nur noch 286 Leiterplatten produziert an Stelle von 429“.

Aufgrund einer Organisationsänderung, bei der auch eine Job-Rotation eingeführt wurde sei man nun gut aufgestellt. „Es wird keine dritte Entlassungswelle geben“, so Müller auf Nachfrage von Richter Rühle.
Auf Nachfrage der OP stellte Thomas Richter vom Arbeitgeberverband Metall die Rahmendaten der zweiten Kündigungswelle vor.

von Michael Acker

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.

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