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Hinterland Es fehlen nur noch ein paar Prozent
Landkreis Hinterland Es fehlen nur noch ein paar Prozent
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18:42 28.11.2013
Noch hat die Umgestaltung der „Innenstadtinsel“ nicht begonnen. Damit es keine Probleme mit den Zuschüssen gibt, sollten die Arbeiten im Sommer 2014 abgeschlossen sein. Foto: Hartmut Berge Quelle: Hartmut Berge
Gladenbach

Sowohl im Bau- und Planungsausschuss, als auch im Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft, Verkehr und Umwelt herrschte am Mittwochabend Einigkeit. In einer gemeinsamen Sitzung stimmten die Mitglieder für den geänderten Bebauungsplan zur „Innenstadtinsel“. Zunächst berichtete Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim, dass bei den überarbeiteten Planungen sowohl die Passage hinter dem „Schiff’schen Haus“, als auch die noch anzukaufende Rohbaugarage (Nähe Schlecker/Katasteramt) und ein eingeschossiges Gebäude nahe der VR-Bank berücksichtigt seien.

Wie Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim betonte, sei das Thema „Innenstadtinsel“ ein fortlaufender Prozess. Dabei habe man zahlreiche Gespräche geführt, um einen Konsens über die Grundstücksankäufe herbeizuführen. Etwa 90 bis 95 Prozent der benötigten Flächen der „Innenstadtinsel“ seien mittlerweile von der Stadt aufgekauft worden, sagte Knierim.

Bauamtsleiter Ulrich Weber betonte, dass bereits im Jahre 2005 das Projekt „Innenstadtinsel“ angestoßen und im Jahre 2008 im Rahmen des Stadtumbau-West forciert worden sei. Bisher hätten 34 Gespräche mit Eigentümern stattgefunden.

Die Offenlegungsphase der Änderung im Bebauungsplan laufe nun bis zum 8. Januar. Gleichwohl könnten vorbereitende Arbeiten noch im Dezember durchgeführt werden. In der Sitzung am 6. Februar 2014 könnte die Stadtverordnetenversammlung einen Abwägungs- und Satzungsbeschluss herbeiführen. Hierauf folge dann die offizielle Baugenehmigung, sodass es mit der Freiflächengestaltung im März begonnen werden könne.

Der Bauamtsleiter Weber erläuterte, dass es für den ursprünglichen Plan zur Gestaltung der Freiflächen kleinere Änderungen gebe. So sei mit den Besitzern des „Schiff‘schen Hauses“ eine Vereinbarung getroffen worden, dass auf deren Areal eine Passage angelegt wird, um eine Verbindung zur „Teichstraße“ zu schaffen. Die Stadt selbst, sei jedoch nie in Verhandlung um den Erwerb des „Schiff’schen Hauses“ eingetreten, berichtet Knierim. Ankaufspreise und Sanierungskosten seien zu hoch gewesen.

Gemeinsam berichteten Bürgermeister Knierim und Bauamtsleiter Weber über neue Perspektiven bezüglich des Gebäudes an der VR Bank. Dieses Haus soll nach Ankauf abgerissen werden. Für Verwirrung hatte eine erste Schätzung gesorgt, die sich auf annähernd 90 000 Euro belief. Später habe sich jedoch herausgestellt, dass das Grundstück etwa 30 000 Euro wert sei. Dieser Verhandlungswert schaffe eine positive Basis, das Objekt eventuell zu erwerben.

Neue Erkenntnisse gäbe es auch über den Ankauf der Rohbaugarage im Durchgangsbereich vom ehemaligen Schlecker-Markt zum ehemaligen Katasteramt. Der Besitzer habe sich grundsätzlich bereiterklärt, das Objekt zu verkaufen. Die Verhandlung stünden aber noch aus. Einstimmig votierten dann die Mitglieder beider Ausschüsse für die Änderung des Bebauungsplanes „Innenstadtinsel“, wodurch dieser angenommen ist.

von Klaus Peter

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