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Hinterland Es „brummt“ im KSF-Zentrum
Landkreis Hinterland Es „brummt“ im KSF-Zentrum
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18:55 15.09.2013
Auf der Bad Endbacher Gewerbeschau erklärten Fachleute, wie Steinschläge auf Autoscheiben repariert werden. Quelle: Gianfranco Fai
Bad Endbach

„Wir und die Händler sind insgesamt sehr zufrieden. Unsere Erwartungen haben sich erfüllt“, sagte gestern der Bad Endbacher Gewerbevereinsvorsitzende Gerolf Happel. Zwar hätten die Nutzer der 11. Gewerbeschau im und um das Kur-, Sport- und Freizeit-Zentrum am Samstag wortwörtlich im Regen gestanden, doch dafür habe es in der Halle „gebrummt“. Dort sei die Besucherresonanz der 11 von ihm erlebten Gewerbeschauen „so gut wie noch nie“ gewesen, kurzum „supergut“. Und am Sonntag, dem traditionell stärkeren der beiden Öffnungstage, kämen auch die Aussteller im Außenbereich zu vielen Kundenkontakten, war Happel ob des freundlichen Wetters sicher.

Die offizielle Ausstellungseröffnung erfolgte erstmals bereits am Freitagabend, an der unter den 160 geladenen Gästen neben den Ausstellern auch zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik teilnahmen.

In seiner Begrüßungsrede stellte Happel heraus, dass die Gewerbeschau Bad Endbach nach der Oberhessenschau die größte in der Region sei. Happel lobte die Aussteller, die bei der Gestaltung ihrer Informationsstände sehr viel Kreativität gezeigt hätten und viele Aktionen anboten. Positiv hob Happel hervor, dass etwa 20 Aussteller erstmals diese Schau nutzten, um ihre Produkte vorzustellen. Auch gab es in diesem Jahr als weiteres Novum eine „Gladenbacher Ecke“ im KSF-Zentrum, die sich, wie er hoffe, bei der 12. Bad Endbacher Gewerbeschau im Jahre 2015 noch erweitere, eventuell auch um eine „Lohraer Ecke“. Die drei Gewerbevereine sind seit drei Jahren in einer Kooperation verbunden.

Von der heimischen zur Regionalausstellung

Den Besuchern bot sich in dem KSF-Zentrum und auf dem Außengelände ein vielfältiges Angebots-Spektrum aus den Bereichen Handwerk, Handel, Dienstleister, Tourismus und Gesundheit. Handwerk- und Handelsfirmen präsentierten ihre Leistungen, wie Fassadendämmung oder Raumausstattung. Die neuen Modetrends in Bekleidung sowie Braut- und Frisurenmoden konnten die Gäste bewundern. Tipps für die Gesundheit gab es von Fitness- und Optik-Anbietern, es wurde elektrische Mobilität vorgestellt und das „Café Dennoch“ lud zum Verweilen ein.

Klaus Plaum vom Modehaus Deutsch in Hartenrod erklärte, dass sein Unternehmen alle elf Gewerbeschauen bestückt habe. Mittlerweile habe sich sowohl die Größe der Ausstellung als auch das Einzugsgebiet verändert, womit der Regionalgedanke in den Vordergrund trete. Ulrich Thomas von Thomas-Raumausstattung, der selbst die ersten sieben Gewerbeschauen als Vorsitzender des Gewerbevereins Hartenrod mitorganisierte, fand es dagegen schade, dass immer mehr Aussteller von außerhalb der Großgemeinde benötigt würden, um die Halle zu füllen. Dies wäre sicherlich auch darin begründet, dass doch das eine oder andere Endbacher Geschäft in den vergangenen Jahren seine Pforten geschlossen habe.

von Klaus Peterund Gianfranco Fain

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