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Erste Brunnen-Paten sind gefunden

Patenschaften Erste Brunnen-Paten sind gefunden

Der Bad Endbacher Ortsbeirat besuchte während einer Ortsbegehung die neue Kuranlage in der Sebastian-Kneipp-Straße, wo Bürger eine Patenschaft für den Brunnen übernehmen wollen.

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Dr. Gerhard Lehmann (ab Dritter von links), Karin Schütte, Walter Reichert und Joachim Schütte wollen eine Patenschaft für diese Brunnenanlage übernehmen. Darüber freuen sich die Ortsbeiratsmitglieder (von links) Günter Wagner, Dieter Schepp, Ortsvorsteher Heinrich Böth und Arno Pfeifer.

Quelle: Helga Peter

Bad Endbach. In einer etwa zweistündigen Exkursion besichtigte der Ortsbeirat am Montag Projekte, bei denen Handlungsbedarf besteht. Ortsvorsteher Heinrich Böth berichtete, dass ihm die Bad Endbacher Tretbecken ein besonderes Anliegen seien. Erfreut sei er, dass Jugendliche für das Tretbecken „Im Enwuch“ eine Patenschaft übernehmen wollen. Dieses Tretbecken, das in tristem Beton-Grau erscheine, könne nach seiner Meinung eventuell mit einem Natursteinpflaster (Rand und Abdeckung) verblendet werden.

Für das Tretbecken „Am Bornweg“ habe Bauamtsleiter Thomas Reuter ein Angebot über eine Edelstahlwanne vorgelegt, die sehr kostenaufwändig sei. Einfacher und billiger sei es, dieses Tretbecken als Naturbecken zu gestalten und mit Wasser aus dem „Endebach“ zu befüllen.

Vor Ort schauten sich die Ortsbeiratsmitglieder das Tretbecken am Weg zur „Endbacher Platte“ an, wo die Abdeckplatte des Ablaufes einer Sanierung und eines neuen Anstriches bedarf. Der Ortsvorsteher schlug vor, die kleinen Freiflächen mit Heidelbeersträuchern zu bepflanzen, um damit auch an Zeiten zu erinnern, als Bad Endbach für seine Heidelbeeren berühmt war und Heidelbeerpflücker aus dem Umkreis mit der Eisenbahn anreisten.

Patenschaften für markante Punkte im Ortsbereich sind für den Ortsvorsteher besonders wichtig, da Eigenleistung die Gemeinschaft fördere. So hatten sich in der Sebastian-Kneipp-Straße an der in diesem Jahr angelegten Brunnenanlage Dr. Gerhard Lehmann, Karin und Joachim Schütte sowie Walter Reichert eingefunden, die bereit sind, diese kleine Anlage zu pflegen und eine Patenschaft zu übernehmen.

Auf dem Bad Endbacher Friedhof informierte sich das Gremium darüber, wie die neue Grabfläche gestaltet werden könne. Das Gremium ist sich einig, dass diese entweder planiert oder abgetragen und dann mit einer Mauer abgefangen werden müsse. Außerdem spricht sich der Ortsbeirat dafür aus, ein dreieckiges Areal in der Friedhofsmitte als Urnengrabfeld auszuweisen. Sorgen bereiten dem Ortsbeirat die Stolperstufen, die sich aus der Absenkung des Verbundpflasters gegenüber den Entwässerungsrinnen bei der Friedhofshalle bis zu den Grabfeldern ergeben haben.

Ein wichtiges Anliegen war dem Ortsbeirat auch der Fußweg, der vom neuen Lidl-Markt aus zu den weiteren Einkaufsmärkten führen soll. Böth stellte die Wegführung vor, die über die Zufahrt Lidl-Markt entlang des Zaunes mit Überquerung der Zufahrtstraße und dann entlang der Parkplätze führen soll.

Einen weiteren Anlaufpunkt bildet die Zufahrt Ecke Berliner Straße/Am Hohen Loh, wo sich Anwohner nicht nur über den Verkehr auf der offiziell nur für den landwirtschaftlichen Betrieb zugelassenen Straße beschwerten, sondern auch darüber, dass von einer ansteigenden, nicht geteerten Fläche ständig Geröll angeschwemmt werde. Der Ortsbeirat will sich dafür einsetzen, dass dieses etwa 50 Meter lange Teilstück geteert und am ehemaligen Bahndamm eine Rinne zum Abfangen desWassers angelegt wird.

Den Abschluss der Ortsbegehung bildete der neu angelegte Bolzplatz „Auf dem Kuppel“, der in Eigenleistung durch die Bürger errichtet wurde und auf dem der neu eingesäte Rasen aufgeht. Zu bemängeln hatte der Ortsbeirat allerdings die Zufahrtsstraße, die ausgebessert werden müsse.

von Helga Peter

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