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Hinterland Erst Arzthelferin, dann Lehrerin
Landkreis Hinterland Erst Arzthelferin, dann Lehrerin
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18:26 01.06.2012
Karin Ley will Schule machen, die Kindern gefällt. Die begrüßten ihre neue „Chefin“ mit einem Liedchen. Danach überreichte Schulamtsdirektor Burkhard Schuldt die Ernennungsurkunde zur neuen Schulleiterin in Weidenhausen an Ley.Fotos: Valentin
Weidenhausen

In einer Feierstunde überreichte Schulamtsdirektor Burkhard Schuldt Karin Ley die Ernennungsurkunde zur Schulleiterin.

Zuvor machte Schuldt deutlich, welche Verantwortung mit dieser Aufgabe verbunden sei „Die Anforderungen an eine Schule und damit auch an die Schulleitung haben sich in den vergangenen Jahren erheblich geändert“, betonte er. So müssten rechtliche und verwalterische Vorgaben umgesetzt, gesteckte Ziele erreicht, mit Budget und Personal geplant, die Qualität und Entwicklung der Schule gesichert und vorangetrieben werden und zu allem Überfluss müsse eine Schulleiterin auch noch eine Lehrerin sein.

Bei Ley habe er aber keinerlei Bedenken, dass sie dieses Anforderungsprofil nicht ausfülle, sagte Schuldt und ging kurz auf deren Lebenslauf ein.

Dass sie einmal Lehrerin werden würde, stand nach ihrer Schullaufbahn gar nicht fest. Stattdessen hat sie eine Ausbildung zur Arzthelferin absolviert und sogar 13 Jahre lang in diesem Beruf gearbeitet. Erst danach hat sie ihr Lehramtsstudium begonnen und war zuletzt von 2007 bis 2011 Leiterin der Endenberggrundschule in Breidenstein.

Glückwünsche für den neuen Berufsabschnitt gab es aber nicht nur von Schuldt.

Auch Leys Kollegen gratulierten ihrer neuen „Kapitänin“ und filterten in einem kleinen Gedicht heraus, welche Qualifikationen eine Schulleiterin mit sich bringen muss. Beruhigt zeigten sich auch die anderen zwei Drittel des Schulleitungsteam, Ruth Bodenbender und Wilfried Bauer. Es sei nicht immer ganz einfach, jemand neuen in ein bestehendes Team zu integrieren, betonten die beiden.

Aber bei Ley sei das sehr gut gelungen, denn sie habe von Anfang an die Philosophie vertreten, dass Schule nur im Team und nicht als Einzelleistung gelingen könne.

Zu den weiteren Gratulanten zählten neben Kirchengemeinde, Elternvertretern und Kreisschulamt aber auch die Schüler, die Ley mit Liedern und Musikstücken willkommen hießen und sie kurzfristig sogar zur Top-Model-Anwärterin kürten.

Ley: Schule sollKindern Spaß machen

Diese Kreativität der Schüler sei es auch, die ihr so viel Freude bei ihrer Arbeit bereite, stellte Ley schließlich fest.

In der Routine des Schulalltags gingen diese besonderen Begabungen leider viel zu oft unter, aber bei den Darbietungen der Schüler träten sie deutlich zutage.

Und darum gehe es doch eigentlich bei Schule, sagte die neue Schulleiterin: Dass es Kindern Spaß macht.

von Sascha Valentin

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