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Hinterland Ernte entschädigt für stressreiches Jahr
Landkreis Hinterland Ernte entschädigt für stressreiches Jahr
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20:22 22.07.2010
Im Mai und Juni wurde es den Bienen in manchem Stock zu eng, sie schwärmten – wie auf diesem Bild zu sehen. Das faszinierende Schauspiel brachte so manchen Imker außer Atem. Quelle: Berge

Gladenbach. Nach dem langen und harten Winter gab’s für manchen Imker bei der ersten Durchsicht im Frühjahr eine böse Überraschung: Ganze Beuten waren leer, die Völker verschwunden. Die Suche nach den Ursachen begann.

Im Spätsommer ausreichend gegen die Varroa-Milbe behandelte Völker waren im Oktober wieder derart vermilbt, dass sie kaum eine Überlebenschance hatten. Wer nicht einschritt und spätestens Mitte Dezember die brutfreien Völker erneut behandelte, musste mit Verlusten rechnen. Deutschlandweit gab es bereits im Januar drei große Umfragen unter den Imkern, die sich mit den Behandlungsmethoden beschäftigten, um daraus Schlüsse auf die Überwinterungsrate ziehen zu können. Mehr als 3 500 Imker nahmen daran teil. Bei diesen Erhebungen nach dem Zufallsprinzip kamen Völkerverluste von annähern 20 Prozent zutage.

Dr. Frank Neumann vom staatlichen tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf kam bei der Auswertung der in Baden-Würtemberg erfolgten Umfrage zu dem Schluss, „dass der hausgemachte imkerliche Einfluss auf die Überwinterungsfähigkeit der Völker sehr groß ist“. Von „durchschlagend positiven Effekten einer gut wirksamen Varroa-Behandlung im August und September auf die Überwinterung der Bienenvölker“ sprachen die Auswerter einer anderen Umfrage.

von Hartmut Berge

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