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„Erfolg ist nicht selbstverständlich“

„Erfolg ist nicht selbstverständlich“

Fünf Millionen Euro hat Friedhelm Loh als Grundkapital für die gemeinnützige Rittal Foundation gestiftet. Die Erträge werden jährlich ausgeschüttet. Profitieren sollen soziale und kulturelle Organisationen an den Standorten.

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Stiftungsvorstand und Stiftungsrat der neu gegründeten Rittal Foundation (von links): Georg Müller, Stefan Nadler, Friedhelm Loh, Dieter Scherz, Debora Loh, Christoph Caselitz, Friedemann Hensgen und Mathias Betz.

Quelle: Friedhelm Loh Group

Haiger. „Ich habe diese Stiftung in dem Bewusstsein gegründet, dass es nicht selbstverständlich ist, Erfolg zu haben“, sagte Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Rittal-Geschäftsführung, zur Einrichtung der Stiftung anlässlich des 50-jährigen Firmenbestehens.

„Wir sind seit 50 Jahren erfolgreich und dafür bin ich insbesondere allen Mitarbeitern dankbar. Die Rittal Foundation hilft Menschen in Not, unterstützt aber auch andere soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte“, so Loh weiter.

Mit ihr sollten soziale und kulturelle Einrichtungen im Umkreis der Standorte von Rittal finanziell unterstützt werden. Auch die internationalen Standorte sollen miteinbezogen werden.

Stiftungsvorstand und Stiftungsrat der Rittal Foundation kamen jetzt zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. In den Stiftungsvorstand hat Loh Mathias Betz (Vorsitzender des Rittal-Betriebsrates in Herborn), Christoph Caselitz (Chief of Customer Operations bei Rittal) und Dieter Scherz (Wirtschaftsprüfer in Siegen) berufen. Dem Stiftungsrat gehören – neben Loh und seiner Frau Debora – Friedemann Hensgen, der bis zu seinem Ruhestand in leitender Funktion bei Rittal tätig war, Stefan Nadler (Betriebsratsvorsitzender am Standort Rittershausen) und Georg Müller (Medizinischer Direktor und Vorstandsmitglied von Humedica sowie Gründer des Humedica-Forums Hessen) an.

„Ich empfinde es als besondere Ehre, im Stiftungsrat der Rittal Foundation wirken zu können“, sagte Georg Müller. Erfreue sich, dass er seine Erfahrung aus der Hunger- und Katastrophenhilfe in die Arbeit der Stiftung einbringen könne.

Humedica gehört zu den vielen wohltätigen Organisationen, mit denen die Friedhelm Loh Group in Spendenaktionen regelmäßig zusammenarbeitet. Im vergangenen Jahr hatten Loh und die Mitarbeiter der Unternehmensgruppe, zu der auch Rittal gehört, 260.000 Euro für die notleidenden Menschen in Ostafrika gespendet, wo auch Humedica humanitäre Hilfe leistet. „Mit der Rittal Foundation wollen wir über unser regelmäßiges Engagement, wie der traditionellen Jahresspende, hinaus Menschen helfen“, betonte Loh.

von unseren Redakteuren

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