Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Er ist endlich da, der Einsatzleitwagen 1
Landkreis Hinterland Er ist endlich da, der Einsatzleitwagen 1
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:41 12.02.2013
Die Betreuerinnen der „Firekids“ (von links) Katharina Baumann und Sabine Baumann sowie Kirschenkönigin Julia Krüger überreichte mit Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim den Schlüssel des neuen Einsatzleitwagens symbolisch an den Feuerwehrnachwuchs. Quelle: Klaus Peter
Gladenbach

Seit Samstag verfügen die Gladenbacher Feuerwehren offiziell über einen neuen „Einsatzleitwagen1“. Das Vorgängerfahrzeug sei 2009 nach 15 Dienstjahren stillgelegt worden, da Reparaturkosten von mehr als 8000 Euro anstanden, die in keinem Verhältnis zum Wert des Fahrzeuges standen, berichtete Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim.

Bei dem Neufahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit 160 PS, der einschließlich Spezialausbau 100000 Euro kostet und mit 26000 Euro vom Land Hessen bezuschusst wird. Die restlichen 74000 Euro bringt die Stadt Gladenbach auf.

Der Bürgermeister lobte die mehr als 310 aktiven Brandschützer der Stadt, die sich an 365 Tagen im Jahr ehrenamtlich für die Sicherheit der Mitbürger engagieren, wie zum Beispiel beim Großbrand am 2. Januar 2005 im Schwimmbad Nautilust.

Mit der Inbetriebnahme würde eine kleine Odyssee zu Ende gehen. Bereits im Juli 2007 sei absehbar gewesen, dass ein Ersatzkauf anstand und eine entsprechende Landeszuwendung beim Land Hessen beantragt wurde. Da dieser Antrag auf der Prioritätenliste auf Platz sechs eingeordnet war, wurde aus diesem Grunde im Sommer 2009 ein Kommandowagen gekauft. Von den dafür benötigten 13500 Euro übernahm der Feuerwehrverein Gladenbach 4500 Euro.

Nach dem Scheitern der Einkaufskooperation von mehreren Kommunen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis und der damit verbundenen Streichung des in Aussicht gestellten 20-Prozent-Rabatts, musste sich die Stadt Gladenbach wieder an der Prioritätenliste des Landes orientieren, um zumindest den Zuschuss zu erlangen. Dabei unterstützte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer die Stadt.

Schäfer bezeichnete den Tag der Inbetriebnahme als einen besonderen Tag nicht nur für die Gladenbacher Feuerwehren sondern insbesondere auch für die Bürger. Die Investition in das neue Fahrzeug sei sehr gut angelegt, damit auch in Zukunft schnell und kompetent Hilfe geleistet werden könne. Die Feuerwehren könnten nur so gut helfen, wie man ihnen Werkzeug zur Hand gebe, betonte Schäfer.

Stadtbrandinspektor Reiner Horak sprach vom Fahrzeug, als einem Arbeitsmittel für Bürgermeister Knierim. Auch aus diesem Grunde überreichte er, unterstützt von seinem Kameraden Uwe Höhn, eine Einsatzjacke mit Rückenaufschrift „Bürgermeister“ an Klaus-Dieter Knierim.

Anschließend hatten die zahlreichen Gäste die Möglichkeit, sich über die Technik des Einsatzleitwagens zu informieren und den Fuhrpark der freiwilligen Feuerwehr vor Ort zu inspizieren.

von Klaus Peter

In der Kulturscheune feierten die Närrinnen und Narrhallesen am Samstag ausgelassen bei einem kurzweiligen Programm und Musik vom „Plattenteller“.

11.02.2013

Der 88-jährige Robert Müller aus Rachelshausen hat sich um die Heimatgeschichte verdient gemacht. Seine Steckenpferde sind dabei die Mineralogie und Geologie. Er erhält den Dr.-Leinweber-Preis der Stadt Gladenbach.

11.02.2013

Von der Keramik zur Fotografie, von der Fotografie zur Malerei - der Lohraer Künstler Jan Luke hat sich in seiner Laufbahn immer wieder neuen Schwerpunkten gewidmet.

11.02.2013