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Engelbacher spucken in die Hände

Sanierung Engelbacher spucken in die Hände

25 freiwillige Helfer beteiligten sich am zweiten großen Arbeitseinsatz zur Sanierung des Engel­bacher Bürgerhauses.

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Guido Schneider (links) und Günter Weide lösen in mühevoller Arbeit mithilfe von Bohrhammermaschinen im Bürgerhaus den alten Boden.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Engelbach. Zurzeit ist das Bürgerhaus „Am Minacker“ eine einzige Baustelle.

Nur mit viel Phantasie lässt sich erahnen, wie das 50 Jahre alte Bauwerk in einem knappen Dreivierteljahr aussehen soll. Zu den Zielen des Umbaus zählt beispielsweise die Vergrößerung des Saals auf etwa 38 Quadratmeter durch die Integrierung von Außenbereichen. Weiterhin sind in einem Anbau die Schaffung behindertengerechter Toiletten und eines Abstellraumes sowie eine komplette energetische Umrüstung nach Neubaustil Bestandteile des Projektes, dessen Gesamtkosten sich insgesamt auf 480.000 Euro belaufen. Rund 410.000 Euro betragen die Kosten für den ersten Bauabschnitt, der zu 60 Prozent durch das Dorferneuerungsprogramm finanziert wird und in dem unter anderem die Erneuerung der Küche und die Saalerweiterung vorgesehen sind.

Die Stadt Biedenkopf übernimmt die Restkosten von rund 70.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt, der energetische Maßnahmen und eine Stärkung der vorhandenen Binderkonstruktion im Nebengebäude beinhaltet.

Am Samstag standen unter anderem die Entfernung des Estrich-Bodens und einer kompletten Heizungsanlage auf dem Programm. Eine aufwändige Angelegenheit, bei der viele helfende Hände gefragt waren. Und die Helfer waren zur Stelle.

Bereits am frühen Vormittag ertönten die Geräusche von Bohr- und Vorschlaghammern, Metall klirrte, und in den Schubkarren polterten die Estrich-Brocken, die von den Helfern aus dem Gebäude geschafft wurden.

„Wenn man dabei war, wie das alles entstanden ist, tut einem das hier schon leid“, sagt ein Helfer. Aber schließlich sei dies ja nicht das Ende des Hauses.

Ortsvorsteher Eckhard Müller freute sich im Gespräch mit der OP über die erneut große Zahl an jüngeren und älteren Helfern. Bereits am ersten Arbeitseinsatz hätten sich 30 Freiwillige beteiligt. „Das ist schon super!“, so der Ortsvorsteher.

Bis September soll der Umbau abgeschlossen sein. Sehr zum Vorteil der Arbeiten wirkten sich die momentan günstigen Wetterverhältnisse aus, sagte Müller. Wenn die Witterung weiterhin mitspiele, gehe es in diesem Winter „voll weiter“.

von Björn-Uwe Klein

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