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Hinterland Ende September soll Hallenbad öffnen
Landkreis Hinterland Ende September soll Hallenbad öffnen
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20:10 25.07.2010
Im Beisein von Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt (links), überreichte Finanzstaatssekretär Dr. Thomas Schäfer (Mitte) den Bewilligungsbescheid an Andreas Feußner. Quelle: Klaus Peter

Buchenau. „Das ehrenamtliche und finanzielle Engagement des Hallenbadvereins Buchenau ist beispielhaft“, lobte Dr. Thomas Schäfer, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen. Er übergab den Bewilligungsbescheid des Landes Hessen in Höhe von 175.000 Euro an Andreas Feußner, Vorsitzender des Hallenbadvereins Buchenau. Das Geld stammt aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms „Sanierung Hallenbäder“. Das Geld ist für die Sanierung des Buchenauer Hallenbades bestimmt. Das Sonderinvestitionsprogramm sei aufgelegt worden, um die Kommunen bei der Sanierung ihrer Bäder finanziell zu unterstützen.

Insbesondere auch die Baumängel im energetischen Bereich würden die Gemeinden vor große finanzielle Probleme stellen, sagte Schäfer. „Jedes Kind muss Schwimmen lernen, und dies ist auch in Hessen noch nicht selbstverständlich, wo jedes dritte Kind zwischen sieben und acht Jahren noch nicht schwimmen kann“, betonte Schäfer und stellte damit die Wichtigkeit von Schwimmangeboten heraus. Feußner erläuterte, dass der Hallenbadverein 2006 die Trägerschaft des Hallenbades übernommen hat und zurzeit etwa 500 Mitglieder zählt. Bereits bei Übernahme der Trägerschaft habe der Förderverein erkannt, dass insbesondere bei der veralteten Technik Sanierungsbedarf bestehe. Deshalb sei dafür Geld angespart worden. Nun komme dem Trägerverein das Konjunkturprogramm II und das Sonderinvestitionsprogramm „Sanierung Hallenbäder“ zugute.

Andreas Feußner zeigte sich hoch erfreut über die Höhe des Bewilligungsbescheides von 175.000 Euro, zumal er maximal mit 150.000 Euro gerechnet habe. Insgesamt werden etwa
 535.000 Euro in die Sanierung des Hallenbades in Buchenau investiert. Davon übernimmt die Gemeinde im Rahmen des Konjunkturprogramms II für die energetische Sanierung des Dachs und der Fassade etwa 160.000 Euro. 175.000 Euro werden durch den Zuschuss aus dem Sonderinvestitionsprogramm abgedeckt, und rund 200.000 Euro muss der Förderverein aus eigenen Mittel in die Sanierung stecken. Feußner hofft, dass die Sanierungsarbeiten Ende September abgeschlossen sein werden, damit der Badebetrieb zur Saison wieder aufgenommen werden kann.

von Klaus Peter

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