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Hinterland Unternehmen nimmt neue Halle in Betrieb
Landkreis Hinterland Unternehmen nimmt neue Halle in Betrieb
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18:52 10.05.2017
Michael Lather (von links), Christin Fischer und Michael Fritschi nehmen die neue Lagerhalle in ­Betrieb. Quelle: privat
Biedenkopf

Vor einem Jahr stand an gleicher Stelle noch der zwei Tonnen schwere „Elkamet“-Schriftzug aus Stahl auf grüner Wiese, mittlerweile surren die Gabelstapler durch die 2625 Quadratmeter große ­Lagerhalle.

„Das ist ein wichtiger Schritt für uns alle“, sagten die Projektleiter Christin Fischer und Michael Lather sowie der Elkamet Logistik-Verantwortliche Michael Fritschi, „dieser Neubau hatte es in sich, aber wir haben es trotzdem geschafft, im Zeitplan zu bleiben.“

So wurde die Baustelle mitten im laufenden Betrieb des expandierenden Biedenkopfer Unternehmens aufgenommen, das Wetter und die einzige, reichlich enge Zufahrt parallel zur Bahnstrecke stellten die ausführenden Firmen vor ungeahnte Herausforderungen.

Die neue Lagerhalle wurde­ direkt an ein bereits bestehendes Lagergebäude errichtet und spiegelt dessen Grundfläche. Zwischen der alten und der neuen Halle musste eine zwölf Meter hohe Brandwand errichtet werden, „das war selbst für ein so erfahrenes Bauunternehmen wie die Firma Scheld hier aus Biedenkopf ein besonderes Pilotprojekt“, berichteten ­Fischer und Lather.

Auf mehr Platz 
„dringend angewiesen“

Im Inneren der Halle stehen 2288 Europaletten-Stellplätze­ in einem speziell gefertigten Schwerlast-Verschieberegal bereit, die Zahl an Stellplätzen wird in einem zweiten Bauabschnitt annähernd verdoppelt werden.

„Diese zusätzliche Fläche tut uns enorm gut“, sagte der Elkamet-Geschäftsfeldverantwortliche Lutz Bergmann. „Wir haben immer mehr Container­verladungen und sind deshalb dringend darauf angewiesen, die Packstücke in ausreichender Zahl sicher lagern zu können.“

Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Halle wurden auch die Abläufe angepasst. So hat Elkamet eine mobile ­Datenerfassung eingeführt, bei der jede Ein- und Auslagerung von den eigens geschulten Logistik-Mitarbeitern mit einem Scanner erfasst wird.