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Lebensgefahr am Aartalsee

Eisschicht trägt nicht Lebensgefahr am Aartalsee

Die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises warnt ausdrücklich davor, die Eisflächen der Aartalsperre in Bischoffen zu betreten. Die dünne Eisschicht ist nicht tragfähig. "Wer die Warnung ignoriert, begibt sich in akute Lebensgefahr", warnt Nicole Zey von der Pressestelle des Kreises.

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Die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises warnt davor, den Aartalsee zu betreten.

Quelle: Lahn-Dill-Kreis

Bischoffen. Innerhalb des Aartalsees gibtes warme Strömungen und durch den Talsperrenbetrieb ändernt sich der Wasserstand ständig. Deshalb hat sich trotz der kalten Temperaturen der vergangenen Tage keine tragfähige Eisschicht gebildet. Auch bei weiter anhaltenden Minustemperaturen könne man nicht davon ausgehen, dass die Eisschicht überhaupt tragfähig wird, heißt es aus der Kreisverwaltung.

Eine weitere Gefahr gehe von außen nicht erkennbare Hohlräume unter der Eisfläche aus, die sich durch den Talsperrenbetrieb ergeben. Diese bieten im Falle eines Einbruchs kaum eine Überlebenschance.

"Auch in den vermeintlich ufernahen Regionen führt ein Einbrechen in das Eis zu einem extrem schnellen Auskühlen des Körpers", warnen die Experten. Betroffene werden innerhalb kürzester Zeit bewegungsunfähig und drohen zu ertrinken. Bei dieser Gefährdungslage können die Eisflächen der Aartalsperre nicht freigegeben werden.

Einen besonderen Appell richtet die Verwaltung an Erwachsene: "Sie sollten Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sein und die Eisflächen nicht betreten."

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