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Hinterland Einmütiges Ja darf nichts kosten
Landkreis Hinterland Einmütiges Ja darf nichts kosten
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20:41 20.10.2010
In Gladenbach liegt noch jede Menge Gewerbefläche brach, unter anderem „Im tiefen Graben“ im Stadtteil Erdhausen. Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Die Willensbekundung der Stadtverordnetenversammlung soll keine Kosten verursachen, auch darin waren sich alle Stadtverordneten einig und stimmten deshalb einem von der SPD-Fraktion beantragten Beschluss-Zusatz zu.

Ob es zu dem Gewerbeflächenpoool kommen wird, dem sieben Städte und Gemeinden aus dem Altkreis Biedenkopf, die Gemeinde Lohra sowie das interkommunale Gewerbegebiet Gansbachtal und der interkommunale Gewerbepark Salzbödetal angehören sollen, steht noch nicht fest. Angelburg und Gladenbach haben ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, Steffenberg hat sich dagegen ausgesprochen. In den übrigen Parlamenten stehen die Entscheidungen noch an.

So wie bei den interkommunalen Gewerbegebieten kam auch bei dem Modell Gewerbepool der Anstoß von außen. Bei der Vorstellung der Idee von Nachbarkommunen gemeinsam betriebener Gewerbeflächen lockte das Land Hessen mit attraktiven Zuschüssen, hob aber gleichzeitig den Zeigefinger und machte deutlich, dass man eine Zustimmung erwarte, sonst könne es künftig schwierig werden, Genehmigungen für die Ausweisung von Gewerbeflächen zu erlangen.

Die Idee, einen Gewerbepool für die Hinterland-Kommunen einschließlich der Salzbödetal-Gemeinde Lohra zu bilden wurde vor ein paar Jahren im Regierungspräsidium (RP) in Gießen geboren. Durch die Poolbildung soll eine Zersplitterung des vorhandenen Gewerbeflächenangebots verhindert werden. Die Ideengeber erhoffen sich eine damit einhergehende gemeinsame Entwicklung der Region, die Schwerpunktbildung von Gewerbe und weniger Risiko bei der Erschließung von Flächen.

von Hartmut Berge

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