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Einkaufen im Lichterglanz bis Mitternacht

„Marburg b(u)y Night“ Einkaufen im Lichterglanz bis Mitternacht

Viele Sehenswürdigkeiten, Brücken und Gebäude vom Wilhelmsplatz über die Oberstadt und Marburg Mitte bis zum Nordviertel strahlen am 27. November als Startschuss in die Weihnachtszeit in buntem Lichterglanz.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel (Mitte) präsentierte gestern das Programm mit Organisatoren und Sponsoren.

Quelle: Michael Acker

Marburg. Der Markt- und Aktionskreis (MAK) veranstaltet zum vierten Mal die Marburger Lichter- und Einkaufsnacht „Marburg b(u)y Night“. Die Geschäfte laden von 18 Uhr bis Mitternacht zu einer vorweihnachtlichen Einkaufsnacht. Die Veranstalter rechnen mit zahlreichen Besuchern aus der Region. Oberbürgermeister Egon Vaupel eröffnet die Veranstaltung um 17.45 Uhr vor der Kunsthalle, begleitet von der spektakulären Feuershow von „Spiral Fire“. Vaupel wird um 18 Uhr vor Ort den Ökostrom der Stadtwerke freischalten.

Die Stadt soll zum Lichtkunstwerk werden. Das historische Rathaus wird in wechselnde Lichteffekte getaucht, die Elisabethkirche wird in außergewöhnlichem Lichterglanz zu erleben sein, und das Landgrafenschloss mit moderner Architekturbeleuchtung in Szene gesetzt. Lichtstarke Groß-Scheinwerfer schicken erstmals ihr gebündeltes Licht in den Marburger Nachthimmel. In der ganzen Stadt leuchtet und funkelt es, mehr als 40 Lichtinstallationen bezaubern mit „tausend und einer Farbe“.

„Stimmungsvolle Kulissen werden für eine völlig neue Sicht auf Altbekanntes sorgen, das lohnt es sich anzusehen und im Bild festzuhalten“, fasste Michael von Aschwege vom Markt- und Aktionskreis den besonderen Reiz der Veranstaltung zusammen. „Marburg b(u)y Night“ strahle als Lichtevent weit über Cölbe und Cappel hinaus, die Veranstaltung sei nach der „Luminale“ in Frankfurt die größte dieser Art in Hessen. Die Geschäfte sind in der Innenstadt bis 24 Uhr und im Kaufpark Wehrda bis 23 Uhr geöffnet.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung ist dieses Jahr die LED-Technik. Die neuartige Beleuchtungstechnik ist außerordentlich stromsparend und bietet die Möglichkeit für bisher kaum gekannte Lichteffekte mit vielfältigen Farbwechseln. Zahlreiche Läden, Restaurants und Cafés machen beim Licht-Event und Late-Night-Shopping mit, viele mit eigenen Beleuchtungsaktionen und besonderen Angeboten.

In den Kaufpark Wehrda locken mit ihrer eindrucksvollen mechanischen Musik drei mobile Drehorgeln, und zwei stationäre automatische Großorgeln sowie das breite Angebot der großen Fachmärkte, die bis 23 Uhr geöffnet sind. „Um 21.30 Uhr wird es ein großes Feuerwerk über den Dächern des Kaufparks geben“, berichtete Vorsitzender Wolfram Kühn.

„Marburg b(u)y Night“ wird im Wesentlichen von den Marburger Stadtwerken, der Universitätsstadt Marburg und dem Markt- und Aktionskreis finanziert. Die Marburger Werbekreise, das Kaufhaus Ahrens und die Sparkasse Marburg-Biedenkopf tragen ebenfalls zur Finanzierung bei. 22 Marburger Einzelhändler und Gastronomen unterstützen das Fest mit kleineren Beiträgen. Insgesamt beläuft sich das Finanzvolumen der Veranstaltung in diesem Jahr auf mehr als 60.000 Euro.

Die Flashlight Veranstaltungstechnik GmbH ist wie in den vergangenen drei Jahren mit der Planung und technischen Durchführung verantwortlich. Mehr als 30 Techniker und Helfer werden nach Angaben von Geschäftsführer Arwed Fischer im Einsatz sein und eine große logistische Aufgabe zu bewältigen haben. Für das raffinierte Beleuchtungskonzept ist eine vierstellige Zahl an Scheinwerfer im Einsatz. 15 Kilometer Kabel führen den erforderlichen Strom an die richtige Stelle. Insgesamt wird für den kunstvollen Licht-Event etwa so viel Strom benötigt, wie bei einem mittleren Rockkonzert.

von Michael Acker

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