Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Einer von „sieben Zwergen“ feiert Jubiläum

Sparkasse Einer von „sieben Zwergen“ feiert Jubiläum

Sparkasse Battenberg blickte auf 175-jährige Geschichte zurück. Die Finanzwelt leidet unter der Krise. Die spürt zwar auch die Sparkasse Battenberg, doch dank solider Geschäftspolitik sichert das traditionsreiche Institut Vertrauen und Geld seiner Kunden.

Voriger Artikel
Hessische Berglandklinik setzt auf Qualität
Nächster Artikel
Sportstätte steigert die Attraktivität

Gut gelaunt feierten Heinfried Horsel, Gerhard Grandke sowie die Vorstandsmitglieder Gert Gläser und Reinhold Clemens.

Quelle: Mark Adel

Battenberg. Einer von „sieben Zwergen“ ist die Sparkasse Battenberg. So nennen sich die sieben kleinsten Sparkassen Deutschlands. Märchenhafte Zeiten also in Zeiten der Weltwirtschaftskrise, die im Oberen Edertal zwar ihre Spuren hinterlässt, gleichwohl den seit Jahren stabilen Ergebnissen der Sparkasse – anders als vielen Großbanken – kaum schadet.

Solide, konservative Geldanlagen zahlen sich aus, befanden die Redner in der Battenberger Burgberghalle. Dort feierten die Vorstandsmitglieder Gert Gläser und Reinhold Clemens mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Heinfried Horsel, dem Präsidenten der Kasseler Industrie- und Handelskammer, Dr. Martin Viessmann, Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen, den weiteren Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Verbandsversammlung, Mitarbeitern und Vertretern anderer Banken und Sparkassen.

Exakt 175 Jahre vor dem Festakt – am 7. Oktober 1834 – hatte der Großherzog von Hessen die Statuten zur Gründung der „Spar- und Leihkasse zu Battenberg“ genehmigt. Horsel betonte, die Sparkasse Battenberg habe die Stadt und das Obere Edertal geprägt. Aus den Anfängen mit einem Zimmer im Hotel Rohde habe sich eine Sparkasse mit 59 Mitarbeitern entwickelt. Das Jubiläum zeige, wie beständig die Sparkasse sei. Nur sechs der 431 Sparkassen in Deutschland seien kleiner als Battenberg. Schon vor Jahren sei dem Institut im Oberen Edertal das Ende prognostiziert worden: „Es gibt uns immer noch“, sagte Horsel.

„Überschaubare Größe und solide Geschäftspolitik“ hätten dafür gesorgt. „Ich sehe Chancen für eine weiterhin gute Entwicklung.“ Davon würde die Region profitieren, beispielsweise über die Gewerbesteuern. Die Stiftung trage dazu bei, dass verstärkt gemeinnützige Zwecke unterstützt werden. „Die Sparkasse Battenberg ist ein Hort der Stabilität.“ Horsel dankte auch den Mitarbeitern „für ihre erfolgreiche und engagierte Arbeit“. Die Sparkasse trage große Verantwortung für die wirtschaftliche Entwickung im Oberen Edertal und sei zugleich selbst wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. „Das Engagement der Sparkasse nützt den Menschen im Oberen Edertal unmittelbar.“

von Mark Adel

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr