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Eine große Feier, zwei neue Abteilungen

Hüttenfest in Günterod Eine große Feier, zwei neue Abteilungen

Mit etwa 250 Gästen verzeichnete das diesjährige Hüttenfest des Verschönerungs- und Heimatvereins Günterod einen neuen Besucherrekord.

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Mit Tempo durchs Gelände: Dieses Symbolfoto zeigt einen Mountainbiker, der mit hoher Geschwindigkeit über eine Waldstrecke fährt. In Günterod plant der Verschönerungsverein nun eine Geschicklichkeitsstrecke.Foto: BikeTec

Quelle: pd-f

Günterod. Das Hüttenfest ist in Günterod eine echte Traditionsveranstaltung. Da jedes Jahr mehr Menschen zu diesem Fest kommen, schaffte sich der Verschönerungs- und Heimatverein bereits vor fünf Jahren ein großes Zelt an, um den Besuchern ein trockenes Plätzchen zu bieten.

Mit dieser Investition verdoppelte der Veranstalter sein Sitzplatzangebot auf nunmehr 120 Plätze. Die Live-Musik des auftretenden Alleinunterhalters wurde in das beheizte Zelt übertragen, sodass auch dort hervorragende Stimmung herrschte.

In 37 Jahren ist das Fest noch nie ausgefallen

Das Hüttenfest ist bereits seit 37 Jahren ein traditioneller Anlaufpunkt für viele Wanderer auch aus den umliegenden Ortschaften. Durch ihre exponierte Lage bietet die urige Schutzhütte eine herrliche Aussicht.

Um die vielen Gäste angemessen zu bewirten, hatten die Veranstalter ein deftiges Angebot für die Wanderer. Es gab Schlachteplatten, bestehend aus einer Bauchscheibe, jeweils einer Brat-, Leber- und Blutwurst mit Sauerkraut, sowie einer Scheibe Brot. Weiterhin konnten sich die Besucher mit Würstchen in verschiedenen Varianten und Pommes stärken.

Sehr zufrieden mit dem Besuch der etwa 250 Gäste zeigte sich Vorsitzender Gustav Raab. Er verwies darauf, dass ein Hüttenfest bei deutlichen Plustemperaturen eher eine Ausnahme in der Historie darstelle.

Für die Wanderer waren diese Temperaturen jedoch überaus angenehm, was sicherlich auch zu den hervorragenden Besucherzahlen führte. In den Nachmittagsstunden heizte ein Alleinunterhalter den Besuchern mit Stimmungsmusik ein.

Das deftige Speiseangebot sorgte dafür, dass in vielen Günteroder Familien an diesem Tag die Küche kalt blieb. Diese nahmen auch gerne das Angebot an, sich zum Beispiel die Schlachteplatten mit nach Hause zu nehmen. So waren die vorbereiteten 120 Schlachteplatten bereits am späten Nachmittag ausverkauft.

Bis vor etwa 20 Jahren, erläutert Gustav Raab, wurde für das Fest noch extra ein Schwein geschlachtet und in mühevoller Arbeit zu Fleisch und Wurst verarbeitet. Der Vorsitzende berichtete weiter, dass in all den Jahren - egal ob Eis, Schnee oder Sturm - das Fest noch nie ausgefallen sei.

Gustav Raab kündigte gegenüber der OP an, dass für die Jahreshauptversammlung, die am 15. März in der Schutzhütte stattfindet, eine Neuaufstellung des Vereins geplant sei. Dabei sollen zwei neue Abteilungen entstehen. Eingegliedert in den Verschönerungsverein werden dann eine Zweirad-Trial-Abteilung und eine Gruppe, die sich mit historischen Traktoren beschäftigt. Mit dieser Erweiterung gehe der Verein neue Wege, sagte Raab.

Tagesfahrt nach Bochum ist bereits geplant

Dabei gehe es auch darum, das sportliche Angebot für Jugendliche zu erweitern. Zum Beispiel durch den geplanten Fahrrad-Trial-Parcours oberhalb des Rasenplatzes. Bei diesen Trail-Strecken handelt es sich um Geschicklichkeitsprüfungen im schwerem Gelände, die mit dem Fahrrad bewältigt werden müssen. Raab kündigte an, das Projekt mit Hilfe des Vereins auch finanziell zu unterstützen.

Für dieses Jahr plant der Verein eine Frühjahrswanderung, wobei der Termin noch festgelegt wird. Fest steht hingegen der Termin für eine Tagesfahrt nach Bochum. Am 20. September wird den Vereinsmitgliedern dort die Möglichkeit geboten, das Deutsche Bergbaumuseum und die Sternwarte zu besichtigen. Natürlich findet auch wieder ein Hüttenfest statt, das traditionell am 29. Dezember gefeiert wird.

von Klaus Peter

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