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Hinterland Eine Zahl erleichtert Rettern die Arbeit
Landkreis Hinterland Eine Zahl erleichtert Rettern die Arbeit
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20:01 03.02.2011
Schilder mit roter Aufschrift kennzeichnen die zehn Forst-Rettungspunkte innerhalb der Grenzen der Gemeinde Lohra. Im Zuständigkeitsbereich des Biedenkopfer Forstamtes werden die Schilder demnächst gegen einheitlich in Grün gehaltene ausgetauscht. Quelle: Gianfranco Fain

Lohra. Zehn Schilder, jeweils mit einer anderen Nummer gekennzeichnet, weisen in der Gemeinde Lohra Rettungspunkte im Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Biedenkopf aus. Seit Jahren gehören diese Schilder zum Ortsbild oder fallen an Straßen- oder Wegesrändern auf. „Wir haben schon im Jahr 2007 einen Rettungspunkte-Atlas erstellt und auf unserer Website veröffentlicht“, sagt Forstamtsdirektorin Sigrid Krawielitzki.

Dies geschah, um die Hilfeleistungen für die Forstarbeiter zu verbessern. Es wurde eine Rettungskette entworfen, um das Ineinandergreifen der Helfer optimiert. Wie das funktioniert, erklärt Krawielitzki: Die Forstwirte oder beauftragten Unternehmen, bekommen vom Förster ein Rettungspunkt-Hinweisschild ausgehändigt, das in der Unterkunft der Waldarbeiter sichtbar befestigt wird. Zusätzlich wird ein Rettungs-Atlas für das gesamte Forstamt ausgehändigt. Neben einer Anleitung für den Ernstfall sind in ihm alle notwendigen Telefonnummern sowie die Standorte der Rettungspunkte aufgelistet. Kommt es zu einem Arbeitsunfall, wird die Rettungs-Leitstelle verständigt, der mit der Nennung des Rettungspunktes ein Treffpunkt mitgeteilt wird. Zu diesem begibt sich ein Forst-Mitarbeiter, während die anderen sich um den Verletzten kümmern. Am Treffpunkt finden Führer und Rettungsteam zusammen und bewegen sich von dort aus zum Unfallort.

von Gianfranco Fain

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