Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Ein Platz aus vielen Fördertöpfen

Treffpunkt Ein Platz aus vielen Fördertöpfen

In Kombach entsteht der erste Mehrgenerationenplatz im Biedenkopfer Stadtgebiet.

Voriger Artikel
Kleine Wanderer zählen Wichtel im Wald
Nächster Artikel
Entscheidung mit bundesweiter Signalwirkung

Zufriedene Gesichter gab es beim Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Mehrgenerationenplatzes in Kombach. Mit Spaten sind zu sehen (von links): der stellvertretende Biedenkopfer Bauamtsleiter und Bauleiter Hartmut Klingelhöfer, Bürgermeister Joachi

Kombach. Von „einem Projekt, das seit mehreren Jahren auf der Agenda steht und nun endlich zur Umsetzung kommt” sprach der Biedenkopfer Bürgermeister Joachim Thiemig (SPD) gestern beim Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Mehrgenerationenplatzes in Kombach. Es diene dem Zweck, Generationen zusammenzuführen und sei „zukunftsweisend”.

Die Zufriedenheit war allen Beteiligten deutlich anzumerken, nicht zuletzt dem Ortsvorsteher Frank Platt. Der Christdemokrat erinnerte an die Entstehung des Projektes, das vor mehr als zehn Jahren, lange vor seiner Amtszeit, seinen Anfang nahm.

Damals fand im Ort eine Bürgerbefragung statt, um Anliegen und Wünsche der Kombacher Bevölkerung festzustellen. Es wurden Gruppen gebildet, die sich mit den aus der Befragung hervorgegangenen Zielen beschäftigten. Ein viel geäußerter Wunsch war die Schaffung eines gemeinsamen Treffpunkts für Alt und Jung. Die Gruppe „Zukunft” unter der Leitung von Werner Platt griff diesen Wunsch auf und leitete wichtige Vorbereitungen in die Wege.

„Durch Zufall konnte ein Grundstück gewonnen werden, das sehr zentral liegt und einfach zu erreichen ist“, sagte Platt.

Ein Punkt, den auch Thiemig unterstrich: „Es ist wichtig, dass dieser Ort fußläufig erreichbar ist.” Das Projekt, das im Stadtparlament große Zustimmung erhielt, sei sowohl 2011 als auch 2012 im Haushalt der Stadt berücksichtigt worden, so der Rathauschef. Der nun entstehende Mehrgenerationenplatz sei der erste im Biedenkopfer Stadtgebiet. Aus fördertechnischen Gründen habe die Stadt seinen Bau in verschiedene Abschnitte unterteilt. Somit sichere sie sich nicht Zuschüsse für den Mehrgenerationenplatz als solchen, sondern für einzelne Elemente. Beispielsweise die Multi-Sportanlage. Angesichts einer Vielzahl an möglichen Fördertöpfen sei dies ein sinnvoller Weg.

Der erste Bauabschnitt, dessen Kosten sich auf rund 85000 Euro belaufen, wird durch das hessische Innenministerium mit 22200 Euro bezuschusst. Vorgesehen sind die Errichtung einer 240 Quadratmeter großen Multi-Sportanlage und einer Spielstation. Etwa 60000 Euro entfallen auf die Tiefbauarbeiten, so Thiemig, 25000 Euro für die Lieferung der Sportanlage. Den Zuschlag für die Bauarbeiten erhielt das Biedenkopfer Unternehmen Scheld. Mit von der Partie ist auch die Dautphetaler Spielgeräte- und Sportfirma Hags, die auch die Einzäunung vornimmt.

von Björn-Uwe Klein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr