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Ein Meer aus Ballonen hebt ab

Deutsche Meisterschaften im Heißluftballonfahren Ein Meer aus Ballonen hebt ab

Bei Sonnenschein starteten die Teilnehmer der Deutschen und Hessischen Meisterschaften im Heißluftballonfahren am Donnerstag Abend im Hainpark, am Morgen wurde in der ­Gemarkung Bad Endbach abgehoben.

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Im Hainpark in Gladenbach drängten sich die Ballone vor dem Start am Donnerstagabend dicht an dicht.

Quelle: Michael Hoffsteter

Gladenbach. Gegen 19 Uhr schwebten die Ballone über Gladenbach hinweg Richtung Marburg. Vorher, ab 17 Uhr, wurden die Teams noch im Haus des Gastes instruiert, welche Aufgaben die Ballonpiloten zu absolvieren haben.

Die Ergebnisse des Durchlaufs am Donnerstagmorgen hingen bereits am schwarzen Brett. Auf Platz 1 schaffte es Sven Göhler aus Starnberg mit 1.000 Punkten, Platz 2 teilen sich Markus Pieper aus Wiehl und Matthias Borgmeier aus Wetzlar (beide 995 Punkte). Der hessische Favorit Uwe Schneider lag auf Platz 15.


Der Ballonfahrer, der am nächsten seinen Marker ans Ziel setzt und der noch am schnellsten ist, verbucht die meisten Punkte auf seinem Konto. So umschreibt Wettbewerbsleiterin Siegrid Ibes mit einfachen Worten die Ermittlung des Siegers. In der Praxis ist die Auswertung allerdings umfangreicher.

Die Piloten führen ein GPS-Gerät mit sich, einen sogenannten Logger. Mit dem Gerät werden die Koordinaten des Ziels einprogrammiert und dann, beim Überfahren des Zielpunktes, wird der Marker abgesetzt.

Am Mittwochabend sind die 29 Ballonfahrer-Teams noch davon ausgegangen, am Donnerstagmorgen im Hainpark in Gladenbach zu starten. Doch beim Briefing um 5 Uhr wurde aufgrund der Windströmungen und der Wetterlage als Start die Gemarkung Bad Endbach festgelegt.

Ein virtuelles Ziel war die Kirche in Gladenbach. Bei den Profis heißen die Koordinaten, die sich in der Luft befinden „Stern“. Diesen mussten die Teilnehmer der Meisterschaften möglichst nah überfahren und mit dem GPS-Gerät einen sogenannten „Track“ setzen.

Die Daten werden später mit einem Computerprogramm ausgewertet. Drei weitere Ziele waren gut sichtbare Kreuzungen in der Gegend um Reimershausen. Mit einem Abstand von einem Meter sei einer der Teilnehmer sehr nah am Ziel gewesen. „Aber auch eine Null ist möglich“, erklärt die Wettbewerbsleiterin. Gelandet wurde in der Gemarkung Hüttenberg.

von Silke Pfeifer-Sternke

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