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Ein Leben für die Weihnachtsbeleuchtung

Ehrung Ein Leben für die Weihnachtsbeleuchtung

Während des Sommerfestes des Werbekreises Oberstadt Marburg zeichnete der Vorstand Alfred Urff für seine langjährige Arbeit an und für die Weihnachtsbeleuchtung aus.

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Der Vorstand des Werbekreises – Friedrich Bode (von links), Marc Steuer, Robert Sabo (von rechts) und Sabine Frieg dankten Alfred Urff mit einem Präsentkorb für seine Arbeit.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. 60 Jahre lang zeigte sich Alfred Urff für die weihnachtliche Beleuchtung der Marburger Oberstadt verantwortlich. Am Donnerstag ehrte ihn aus diesem Grund der Werbekreis Oberstadt mit einem Präsentkorb.
„Seit 1950 wird die Oberstadt an Weihnachten beleuchtet“, erinnerte sich Urff. Damals seien Tannengrüngirlanden mit Lichterketten von Haus zu Haus gespannt und von den Geschäften mit Strom versorgt worden. „Entweder brannten die Lichterketten Tag und Nacht, oder sie wurden zu unterschiedlichen Zeiten an- und abgeschaltet“, berichtete er den Sommerfestgästen. 1960 wurde schließlich nach langen Diskussionen eine einheitliche Weihnachtsbeleuchtung angeschafft und Jahr für Jahr installiert. 1999 wurde eine neue Anlage gekauft, die noch heute zum Einsatz kommt.
Nachdem er sich jahrelang um die Weihnachtsbeleuchtung für die Oberstadt bemüht hatte, half Urff seit 1976 bei der Montage, hielt die Anlage einsatzbereit, wechselte Glühbirnen und Fassungen aus und reparierte Kurzschlüsse und Kabel. „Die Beleuchtung hat rund 5 000 Lichter. Da ist einiges an Reparaturen zu machen“, erklärte Urff.
Der Vorstand des Werbekreises Oberstadt würdigte die Arbeit des „alten Dinosauriers“, wie Urff sich bei der Veranstaltung selbst betitelte, dankte ihm für seine langjährigen ehrenamtlichen Dienste und überreichte ihm einen Präsentkorb. „Du hast uns jahrzehntelang treue und gute Arbeit geleistet“, sagte Werbekreis-Vorsitzender Friedrich Bode.

von Katharina Kaufmann

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