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Hinterland Ein Fest von und für Pferdefreunde
Landkreis Hinterland Ein Fest von und für Pferdefreunde
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19:58 29.04.2012
Die „Prairie Dancers“ (Foto links) führten mit Leichtigkeit und Schwung einen Square Dance auf. Hufschmied Helmut Müller schmiedete ein heißes Eisen auf einem Amboss und demonstrierte die schweißtreibende Arbeit seines Berufsstands. Quelle: Silke Pfeifer-Sternke
Friedensdorf

Ein Jahr vor dem Grenzgang in Buchenau sind die Grenzgangsreiter bereits aktiv. Mit einem Flohmarkt rund um Pferd und Reiter sowie einem bunten Programm stellte die Gesellschaft am Sonntag den Reitsport in den Mittelpunkt. Die Gesellschaft, die den Grenzgang traditionell zu Pferd anführt, rekrutiert ihre Reiter aus dem Dautphetaler Ortsteil. Daher hat der Reitsport innerhalb der Gesellschaft auch einen hohen Stellenwert.

An 14 Ständen boten ­Reiter aus der Region ausgediente, aber noch gut erhaltene Reitsportartikel an, sowie Zubehör fürs Pferd. So gab es unter anderem gebrauchte Sättel, Reitstiefel, Schabracken, Pferdedecken und auch Literatur im Angebot der Aussteller. Das Geschäft mit der Secondhand-Ware lief gut. Die Händler waren zufrieden mit ihren Umsätzen und vor allem damit, dass Brauchbares bei den neuen Besitzern wieder zum Einsatz kommt. Vieles verstaubt sonst ungenutzt im Keller oder auf dem Dachboden.

Die Kinder hatten große Freude am Ponyreiten und streichelten mit Vorliebe die zwei Esel, die auf einer Wiese grasten. Aber sie konnten sich auch schminken lassen oder auf der Hüpfburg toben. Wer es sich zutraute, absolvierte bei Regina Käsmayr einen Workshop im Lassowerfen, die dies sowohl am Boden wie im Sattel beherrscht. Das Angebot fand bei Groß und Klein Anklang.

Staunend beobachten die Besucher auch Hufschmied Helmut Müller, der heiße Eisen schmiedete. Zu den Ansagen des „Callers“ führten die „Prairie Dancers“ am Nachmittag ­Square Dance auf. Mit dem Verlauf des Festes war der Gesellschaftsführer Hans Werner Weigend überaus zufrieden. Im Jahr des Grenzgangs wäre das Fest nicht realisierbar gewesen, sagt er. 2013 sei man mit den Vorbereitungen ­beschäftigt, dann müssten die Pferde trainiert werden und die Wettläufer müssten üben. Der Erlös der Veranstaltung fließt in die Arbeit der Gesellschaft, die Einnahmen des Ponyreitens werden dem Tierheim Cappel gespendet.

von Silke Pfeifer-Sternke