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Ein Lebensretter für Sinkershausen

Defibrillator Ein Lebensretter für Sinkershausen

Sinkershausens Ortsvorsteher Klaus Bartnik hat einen Defibrillator offiziell übergeben. Ein Spendenaufruf brachte mehr ein, als die benötigte Summe.

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Bei der Übergabe des neuen Defibrillators: das Voraushelferteam und Amtsträger (von links) Michael Rohrbach, Karl-Heinz Weigand, Magistratsmitglied Petra Marenda-Garth, Ortsvorsteher Klaus Bartnik, Claudia Muth, Tanja Kraft und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer sowie Wolfgang Marenda-Garth.

Quelle: Helga Peter

Sinkershausen. Dieses Gerät ist wichtig zur Notfallversorgung bei drohendem Herztod. Der Defibrillator ist im Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses angebracht. Das Gerät konnte durch Spenden angeschafft werden.

Zur offiziellen Übergabe des Apparats begrüßte der Ortsvorsteher neben Kreisbrandinspektor Lars Schäfer auch die für den Einsatz ausgebildeten Voraushelfer Tanja Kraft, Claudia Muth, Wolfgang Marenda-Garth, Karl-Heinz Weigand (alle Sinkershausen) und Michael Rohrbach (Rüchenbach).

Zum Team zählen darüber hinaus Manuel Neukirchner und Patrick Stein. Bartnik berichtete, dass Manuel Neukirchner im vergangenen Jahr vorgeschlagen hatte, einen Defibrillator anzuschaffen und Voraushelfer auszubilden. Daraufhin wurde ein Spendenaufruf gestartet und für die Ausbildung von Voraushelfern geworben. 1705 Euro kamen zusammen; der etwa 1250 Euro teure Defibrillator konnte somit angeschafft werden. Im März 2017 gab es zudem einen Kurs für Voraushelfer.

In einem Schrank außerhalb des Dorfgemeinschaftshauses wird das neue Gerät einerseits sicher, andererseits für die Helfer leicht zugänglich untergebracht, die den Zugangscode für die Schranktür erhalten. Der Kauf des Schranks kostete rund 1100 Euro, der ebenfalls durch Spenden und einen Zuschuss aus dem städtischen Haushalt finanziert wurde.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer erläuterte die Funktionsweise des potenziell lebensrettenden Elektroapparats. „Der Defibrillator spricht. Wer mit diesem Gerät arbeitet, kann nichts verkehrt machen. Dennoch gilt es im Notfall grundsätzlich, einen Notruf abzusetzen“, sagte Schäfer. Ziel sei es, den Kreis flächendeckend mit Defibrillatoren auszustatten. „Wir können immer Voraushelfer gebrauchen“, warb Schäfer zudem für diese Ausbildung. Die Alarmierung der Voraushelfer erfolgt laut Schäfer über die Zentrale Leitstelle.

von Helga Peter

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