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„Eiger-Nordwand“ in Silberg ist weiter zu Fuß zu bezwingen

Silberg „Eiger-Nordwand“ in Silberg ist weiter zu Fuß zu bezwingen

Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat Silberg für die Anlage eines Rasengrabfeldes auf dem Orts-Friedhof aus.

Silberg. Zu der Ortsbeiratssitzung, die am Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus stattfand, begrüßte Ortsvorsteher Lars Kolbe neben den Ortsbeiratsmitgliedern Harald Velte und Horst Bernhardt auch einige Bürger.

Kolbe stellte die geänderte Friedhofssatzung der Gemeinde Dautphetal vor, die dem Ortsbeirat zur Stellungnahme wegen der Anlage von Rasengräbern vorliegt. Auch an ihn sei der Wunsch nach Rasengräbern herangetragen worden, berichtete der Ortsvorsteher.

Auf dem Friedhof sei eine geeignete Fläche im Grabfeld B vorhanden. Nach eingehender Beratung, bei der die Gebührenfrage für eine Bestattung in einem Rasengrab offen blieb, sprachen sich die Ortsbeiratsmitglieder einstimmig dafür aus.

Anschließend stellte Kolbe Eckdaten des Nachtragshaushaltes 2011 der Gemeinde Dautphetal vor, der mit einem Minus von 1,43 Millionen Euro abschließt. Der Ortsvorsteher erklärte dies mit Mindereinnahmen bei der Einkommens- und Gewerbesteuer und teilte ferner mit, dass die Gemeinde ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen müsse.

Der Ortsvorsteher teilte mit, dass noch in diesem Jahr der Friedhofsvorplatz saniert werden soll. Der Weg werde auf eine Fahrbahnbreite von 3,50 Metern geteert und der Parkplatz soll ausgekoffert und geschottert werden. Kolbe freute sich, dass das Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“ fast abgeschlossen sei.

Lediglich für den steilen Treppenaufgang, im Ort auch „Eiger-Nordwand“ genannt, sei der Einbau eines Aufzuges geplant. Für dieses Projekt seien im Investitionsplan 22.000 Euro vorgesehen, mit der Verwirklichung ist jedoch erst in den kommenden Jahren zu rechnen.

von Helga Peter

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Hinterlandausgabe der OP .

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