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Ehrenmal steht an neuem Platz

Ehrenmal Ehrenmal steht an neuem Platz

In Hommertshausen wurde das neu gestaltete Ehrenmal feierlich seiner Bestimmung übergeben.

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Karl Hikade (links) und Rudolf Gerstenberg stehen mit einem Kranz vor dem neu errichteten Ehrenmal.

Quelle: Ingrid Lang

Hommertshausen. Bereits im Juni begannen zwölf Helfer mit dem Abbau des Ehrenmals auf dem alten Friedhof in Hommertshausen. Als sehr aufwändig gestaltete sich das Abbauen der Steine. Jeder einzelne Stein musste vom Mörtel befreit, nummeriert und auf eine Palette gestellt werden. An fünf Samstagen und während einiger Abendstunden wurde das komplette Ehrenmal mit seinen Metallplatten, auf denen die Namen der Vermissten und Gefallenen stehen, abgebaut.

Auf dem neuen Friedhof musste zuerst ein Fundament an der Böschung geschaffen werden. Dann wurde Stein für Stein das Mauerwerk zusammengesetzt. Manche Steine mussten behauen werden, um einen schönen Abschluss zu erzielen. Das alte Mahnmal hatte eine Gesamtbreite von 7,15 Meter und wurde bei den Arbeiten um 1,15 Meter, auf 6 Meter gekürzt. An den beiden äußeren Seiten waren zwei Haken, an denen Kränze befestigt wurden. In den vergangenen Jahren wurden die Kränze aber auf Ständer gestellt, sodass die beiden Außenteile nicht mehr benötigt wurden.

Nachdem das Mauerwerk stand, wurden die inzwischen sandgestrahlten Metallplatten wieder angebracht. Zudem wurde ein neues Kreuz in der Mitte des Ehrenmals befestigt. Am Rand des Ehrenmals wurde ein Mosaikpflaster aufgebracht, auf dem die Kränze und Schalen aufgestellt werden können.

Insgesamt seien 500 Stunden beim Ab- und Aufbau geleistet worden, berichtete Ortsvorsteher Uwe Wohnrade. Er lobte den unermüdlichen Einsatz der Helfer.

Die Koordination hatte Gerhold Kolbe übernommen, dem es ein Anliegen war, das Ehrenmal nicht in einer „versteckten Ecke zu wissen“, sondern der Öffentlichkeit und damit vor allem der Jugend zugänglich zu machen. Hildegard Kolbe versorgte die Helfer mit Essen.

von Ingrid Lang

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