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„Die Schulformen sind ein irres Dickicht“

Marburg „Die Schulformen sind ein irres Dickicht“

Der Berufsschul-Informationstag lockte viele Eltern und Schüler an, um sich über die Möglichkeiten an weiterführenden Schulen kundig zu machen.

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Während des Berufsschul-Informationstags gab es zentrale Beratung für Eltern und Schüler.

Quelle: Björn Wisker

Marburg. Die Vielfalt der Angebote bekamen die Besucher beim Eintritt ins Foyer bereits vor Augen geführt. Große Informationsstände, Stellwände, Tafeln und Broschüren versuchten, das komplexe Feld der Jahrgangsstufen elf bis 13 so übersichtlich wie möglich zu gestalten. „Die Schulformen sind ein irres Dickicht, da wollten wir Durchblick schaffen“, erläuterte Gastgeber Siegmar Günther, Schulleiter der Kaufmännischen Schulen Marburg. Seit fünf Jahren erfreue sich die Veranstaltung immer größerer Beliebtheit, weil sie „den Wahlprozess vereinfacht“. Es gebe mehr als das Gymnasium in der Schullandschaft, warb Bernd Drude vom Staatlichen Schulamt. Vor Einführung einer solchen Infobörse sei es üblich gewesen, dass Vertreter der weiterführenden Bildungseinrichtungen die Realschulen besuchen und sich einzeln vorstellten. „Zentral, alles aus einer Hand und nah beieinander – so erleichtern wir allen Beteiligten die Arbeit.“

Neben einem allgemeinen Überblick über die breite Palette der Schul- und Abschlussformen und der Erklärung von Neuerungen, mit einem Fachabitur an die Bachelor-Universitäten gehen zu können, interessierte die knapp 200 Besucher das individuelle Angebot der Schulen aus Marburg, Kirchhain und Biedenkopf. „Jede Schule hat ihre Schwerpunkte und kann am besten die Details erklären. Fachspezifisch geben die Lehrer Auskunft über alle Fragen, die Eltern und Schülern unter den Nägeln brennen“, erläuterte Günther.

von Björn Wisker

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