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Hinterland Die "Neue Mitte" füllt sich mit Leben
Landkreis Hinterland Die "Neue Mitte" füllt sich mit Leben
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14:45 10.07.2013
Erster Beigeordneter Hans Günter Wagner (vorne, von links), Bernd Schmidt sowie Andrea Vialon und Marco Müller von der Eon-Mitte AG vollziehen den symbolischen Spatenstich. Quelle: Sascha Valentin
Dautphetal

Die „Neue Mitte“ zwischen Dautphe und Friedensdorf füllt sich immer mehr mit Leben. Nach dem neuen Abenteuerspielplatz und der Erweiterung der Hinterländer Werkstätten entsteht dort nun ein neues Betreibsgebäude der Eon-Mitte. Gestern setzten Vertreter des Stromversorgers und der Gemeinde den symbolischen ersten Spatenstich. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte die Eon das 3400 Quadratmeter große Areal erworben.

Verkehrsanbindung gab den Ausschlag

Dass erst jetzt mit dem Bau begonnen werden konnte, liege daran, dass sich die Baugenehmigung verzögert habe, sagte Marco Müller, Leiter des Regionalzentrums Süd. Wenn nun alles glatt läuft, soll das neue Betriebsgebäude aber Anfang 2014 bezogen werden. Für eine knappe Million Euro entstehen auf der Fläche unterhalb des Spielplatzes rund 500 Quadratmeter Büro- und Lagerräume sowie Garagen und eine Freilagerfläche.

Von Dautphe aus wird dann künftig der Netzbetrieb der Kommunen im nördlichen Hinterland, im südlichen Landkreis Waldeck-Frankenberg und in den westlichen Marburger Stadtteilen organisiert und betreut. Die Entscheidung für den Standort sei einerseits aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung gefallen, sagte Müller, andererseits wurden aber auch die Entfernungen zu den Wohnorten der Mitarbeiter sowie die Nähe zum Umspannwerk in Friedensdorf berücksichtigt. „Für Dautphetal ist das ein tolles Signal“, freute sich auch Bürgermeister Bernd Schmidt (FW) über die zügige Entwicklung der „Neuen Mitte“. Die Menschen sehen, dass etwas passiert und dass es voran geht, ergänzte er und verwies darauf, dass diese Entwicklung im Sinne aller Fraktionen im Gemeindeparlament seien.

Von allen drei Fraktionen waren Vertreter beim Spatenstich anwesend. Zudem stecke auch ein Stück weit heimische Wirtschaftsförderung hinter dem Neubau. Denn den Zuschlag für den Bau hat mit der Firma Heinrich Seibel ein in Dautphe ortsansässiges Unternehmen erhalten.

von Sascha Valentin

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