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Die Marburger Nordstadt füllt sich mit Leben

Eröffnung Die Marburger Nordstadt füllt sich mit Leben

Nach nur fünf Monaten Bauzeit ist der "Neumarkt Nord" am Dienstagabend offiziell eingeweiht worden. In allen Geschäfte kann spätestens seit gestern Vormittag eingekauft werden.

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Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Herrmann hat am Dienstagabend offiziell der "Neumarkt Nord" eröffnet.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. 2500 Quadratmeter misst die gesamte Fläche des Nahversorgungszentrums, das nun das ehemalige Gelände des Autohauses Herrmann in der Neuen Kasseler Straße 24 bis 26 in Marburg belebt. Der erste Penny-Markt Marburgs, ein dm-Drogeriemarkt, die Bäckerei Siebenkorn und das Sonnenklar-Reisebüro sind die vier größten Mieter des Neubaus.

Als "nachhaltig wichtiges Projekt für die Marburger Nordstadt" bezeichnete denn auch Bauherr Karsten Schreyer von der S + S Grundbesitz GmbH die Fertigstellung des Objektes bei der offiziellen Einweihungsfeier am Dienstagabend. Es sei ein toller Einzelhandelsmix gelungen, der das Nordviertel aufwerte.

Das war und ist das erklärte Ziel Schreyers, der bereits in der nächsten Woche das Projekt "Campus III" in Angriff nehmen will. Dann soll nämlich Spatenstich für den Bau von 107 Appartements und Wohnungen für Studenten entlang der Alten Kasseler Straße sein. "Wir arbeiten an einem ganzheitlichen Stadtteilmarketing für den Marburger Norden mit dem Ziel ein lebens- und liebenswertes Stadtviertel zu schaffen", betonte der S+S-Geschäftsführer, der gerade auch den Zuschlag für ein Projekt in der Schützenstraße erhalten hat. Dort soll ebenso wie bei einem weiteren Großprojekt in der Neuen Kasseler Straße generationsübergreifendes Wohnen im Mittelpunkt stehen (die OP berichtete). Insgesamt investiert S+S mehr als 35 Millionen Euro in diese Projekte.

"Diese Investition ist nicht zu unterschätzen", sagte Marburgs Bürgermeister Franz Kahle während der Eröffnungsfeier. Für die Stadt sei es auf jeden Fall erfreulich, wenn leerstehende Flächen, wie die des Autohauses Herrmann, wieder mit Leben gefüllt würden. "Ich hoffe, dass der Standort nun auch von den Bürgern entsprechend angenommen wird", ergänzte Kahle. Das dies längst der Fall ist, erklärten anschließend Andreas Frankenberger vom Penny-Markt, Meinhard Rediske von der Bäckerei Siebenkorn und Martin Konradi von dm.

von Katharina Kaufmann

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