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Die Liebe zu Büchern reicht nicht aus

Marburg Die Liebe zu Büchern reicht nicht aus

Von der Arbeit eines Buchbinders haben viele Menschen eine veraltete Vorstellung. In unserer wöchentlichen Serie zu Ausbildungsberufen stellen wir den Beruf vor.

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An dieser Maschine bearbeitet die angehende Buchbinderin Rebecca Jung Packungsbeilagen für Medikamente.

Quelle: Tanja Hamer

Marburg. Ein Buchbinder stellt schon lange keine Bücher mehr in Handarbeit her – wie viele es vermuten würden. Heutzutage bedient ein Buchbinder hauptsächlich Maschinen, mit denen er Bücher, Broschüren oder Beipackzettel herstellt.

„Für uns ist es schwer, gelernte Buchbinder auf dem Arbeitsmarkt zu finden“, sagte Lars Dresmann, Leiter der Fertigung im Werk 1 von Eukerdruck. „Deshalb bilden wir unsere Fachkräfte selbst aus.“ Für dieses Jahr sind bereits zwei Auszubildende eingestellt, ein weiterer ist bereits ins Auge gefasst und wird nächste Woche ein Praktikum absolvieren.

„Wer diesen Beruf lernen will, sollte schon Interesse für Technik mitbringen“, empfiehlt Rebecca Jung, die bei Eukerdruck in Marburg eine Ausbildung zur Buchbinderin macht.

Ein bestimmter Schulabschluss wird für die Ausbildung nicht vorausgesetzt. „Allerdings“, grenzt Dresmann ein, „wenn sich jemand mit Hauptschulabschluss bewirbt, dann sollte das Zeugnis nicht schlecht sein. Ansonsten schafft der Auszubildende den schulischen Teil nicht. Mathe- und Physikkenntnisse sind dort grundlegend.“

von Tanja Hamer

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