Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Die Ära Hippe ist zu Ende
Landkreis Hinterland Die Ära Hippe ist zu Ende
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:39 30.11.2011
Von Nachfolger Andreas Bartsch (rechts) erhielt Sparkassen-Vorstandschef Roland Hippe während seiner Verabschiedung am Mittwoch einen Präsentkorb mit Wein. Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Mit dem Abschied von Roland Hippe als Vorstandsvorsitzendem der Sparkasse Marburg-Biedenkopf ende eine Ära, die Ära Hippe nämlich – so formulierte der Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Robert Fischbach seine Abschiedsworte an Hippe. Dann dankte er dem scheidenden Marburger Vorstandschef für seinen engagierten Einsatz zum Wohl der Sparkasse. „Du hast deine Aufgabe hervorragend ausgefüllt, ein vorzeigbares Ziel erreicht und die Sparkasse über Jahre hinweg geprägt“, ergänzte Fischbach.

Hippe war 25 Jahre lang im Vorstand der Sparkasse Marburg-Biedenkopf aktiv gewesen, die letzten acht Jahre davon als Vorstandsvorsitzender. Nach insgesamt fast 45 Berufsjahren im Bankenwesen kann er nun den Ruhestand genießen.

Auch Elisabeth Schuchmann, Vorsitzende des Personalrates, fand nur lobende Worte für den Abschied Hippes: Er habe es als Kapitän immer verstanden, das Schiff Sparkasse durch die verschiedensten Umwelteinflüsse zu steuern und die Segel immer wieder neu auszurichten. „Wir haben viele vertrauensvolle Verhandlungen mit Ihnen geführt und Sie sind immer ein fairer Partner gewesen, der sich durch Sachverstand und Engagement auszeichnete“, betonte sie. An Hippes Nachfolger Andreas Bartsch, der seinen Posten am 1. April 2012 antreten wird, gewandt, sagte die Personalratsvorsitzende: Ich kann Ihnen hier und am Donnerstag eine gute und enge Zusammenarbeit anbieten.“

Bartsch, der sich während der Veranstaltung in einer Rede kurz selbst vorstellte, versprach, das Schiff Sparkasse weiterhin unter vollen Segeln steuern zu wollen und die starke Marktposition weiter auszubauen.

Hippe selbst dankte vor allem den Mitarbeitern und würdigte deren stetiges Engagement sowie den Kunden für ihr Vertrauen. „Nur wenn es den Kunden der Sparkasse gut geht, geht es auch der Sparkasse gut“, sagte er und wünschte seinem Nachfolger das nötige Quantum Glück für seine künftigen Entscheidungen.

von Katharina Kaufmann