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Dichte Wolken trüben Flugplatzfest

Flugplatzfest Dichte Wolken trüben Flugplatzfest

Die tiefhängende Wolkendecke war der Grund dafür, dass gestern erst gegen 15 Uhr alle der angekündigten Flugzeuge am Flugplatz in Bottenhorn gelandet waren.

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Erstmals landete eine Fieseler Fi 156 auf dem Rasenrollfeld der Luftsportgemeinschaft Bottenhorn.

Quelle: OP

Bottenhorn. Dichte Wolken und Temperaturen um 10 Grad Celsius haben der Luftsportgemeinschaft Bottenhorn am ersten der beiden Flugtage ihres 15. Flugplatzfestes einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwar waren viele Gäste gekommen, aber die angekündigten tollkühnen Piloten mit ihren historischen Flugzeugen ließen lange auf sich warten, weil sie aufgrund der schlechten Wetterlage zwischenlanden mussten. Erst gegen 15 Uhr kam auch die letzte Attraktion auf dem Gelände der Luftsportgemeinschaft an: der einmotorige Helikopter Robinson R44. Der Doppeldecker Boeing Stearman wurde diesmal von Pilot Sebastian Iffland geflogen, weil Georg Raab aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Flugplatzfest kommen konnten. Iffland wollte am Abend wieder zurück nach Gelnhausen, kündigte aber für Sonntag sein Wiederkommen an.

Moderator Manfred Burk versuchte ab 10 Uhr, das beste aus der Situation zu machen und die Gäste mit Wissen um die Fliegerei zu unterhalten. Er erläuterte zum Beispiel, warum viele Linienfluggäste Tomatensaft bestellen. Laut einer Untersuchung würde der Tomatensaft in der Luft deutlich fruchtiger schmecken als am Boden, sagte er. Die Messerschmitt ME 108 wurde schon sehnlichst erwartet und landete gegen 13.30 Uhr. Der gute Zustand der 1937 gebauten Maschine erstaunte die Besucher. Erstmals dabei war die Fieseler Fi 156. Das Propellerflugzeug wird wegen seines hochbeinigen Fahrgestells auch „Storch“ genannt. Als die Fieseler im Anflug war, schien es, als stünde des Flugzeug in der Luft. Burk klärte die Besucher darüber auf, dass es aufgrund seiner Konstruktion mit 50 Stundenkilometern fliegen kann und deshalb auch nur einen kurze Strecke zur Landung oder zum Abflug benötigt.

von Silke Pfeifer-Sternke

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