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Detlef Ruffert sagt Servus

Steffenberg Detlef Ruffert sagt Servus

Nach 18 Jahren an der Spitze des Ortsvereins hat Detlef Ruffert seinen Vorsitz beim SPD-Ortsverein in jüngere Hände gelegt. Zu seinem Nachfolger wurde Maik Schmidt gewählt.

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Unterbezirksgeschäftsführer Jens Wommelsdorf (von links) führt den neuen Vorstand des Ortsvereins Steffenberg in sein Amt ein: Carmen Thome, Maik Schmidt, Holger Klau, Timo Jacobi, Patrick Launhardt und Karin Trautvetter-Noppes.

Quelle: Sascha Valentin

Steffenberg. Zwei Gründe führte Ruffert für seine Entscheidung an, nicht mehr zu kandidieren: Zum einen sein neues Amt als Vorsitzender des Kreistages, das eine neutrale Haltung erfordere. In der Außenwirkung könne es da problematisch sein, wenn man auf der einen Seite neutral sein soll, auf der anderen aber als Vorsitzender eines Ortsvereins auftritt, sagte Ruffert.

Als zweiten Grund nannte er das gewandelte politische Klima in der Gemeinde seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr. „Wir haben eine Reihe guter, neuer Mitglieder gewonnen, die sich engagiert für die Politik in Steffenberg einsetzen.“

Sein Wunsch sei es, dass die Sozialdemokraten in Steffenberg eine feste Größe bleiben und weiter daran arbeiten, konstruktive Politik im Sinne der Bürger zu machen. Daran habe es mitunter in den vergangenen Jahren ein wenig gemangelt, sagte Ruffert und richtete auch einen Appell an die anderen Fraktionen: „Politik sollte menschlich bleiben.“

Dazu gehöre auch, in der Sache zu streiten, aber so, dass man sich danach noch in die Augen sehen und gut miteinander auskommen könne. Er habe in den vergangenen Jahren mehrfach schmerzhaft feststellen müssen, dass das nicht immer der Fall sei. „Aber ich begreife Steffenberg als einen Ort der Identifikation und nicht der Konfrontation“, schloss Ruffert seinen Rückblick.

Sein Nachfolger Maik Schmidt schwor die Genossen schließlich darauf ein, in diesem Sinne weiter zu arbeiten. „Wir müssen inhaltliche Ziele positiv besetzen“, forderte er und nannte als Beispiele die Herausforderungen der Energiewende oder auch des demografischen Wandels.

von Sascha Valentin

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