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Hinterland „Designtag“ bietet Netzwerkfunktion
Landkreis Hinterland „Designtag“ bietet Netzwerkfunktion
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18:16 12.10.2016
Landrätin Kirsten Fründt (vorne, Mitte) und Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (vorne, rechts) haben die Schirmherrschaft für den 1. Designtag übernommen. Gemeinsam mit den Kreativkollegen stellten sie das Programm vor. Quelle: Andreas Schmidt
Marburg

Das Netzwerk hat Unternehmer aus der Region eingeladen, die über ihre Erfahrungen mit Design berichten. Jonathan Pracht, Geschäftsführer der Alfred Pracht Lichttechnik GmbH aus Buchenau, wird in seinem Vortrag „Pracht – eine erfolgreiche Markenentwicklung“ das Thema aus Sicht eines mittelständischen Unternehmens betrachten.

Weitere Unternehmen, die ihre Erfahrungen vermitteln, sind Gade aus Großseelheim, Burk Kunststofftechnik aus Gladenbach, die Stadtwerke Marburg, das Sanitätshaus Kaphingst sowie die Ingenieure von „dwsquare“ aus Marburg. Außerdem stellt das RKW Hessen konkrete Fördermöglichkeiten von Design und Marketing vor.

Für Landrätin Kirsten Fründt ist klar: „Unseren Landkreis zeichnet aus, dass er zwar ländlich strukturiert ist – aber es gibt ausgesprochen viel Wirtschaftspotenzial.“ Neben den großen Unternehmen werde der Landkreis „vor allem durch die vielen kleinen und mittleren, familiengeführten Unternehmen geprägt, von denen einige Weltmarktführer sind“. Es sei ein Anspruch der Wirtschaftsförderung, vor allem diese mit den Kreativschaffenden der Region in Kontakt zu bringen, „deshalb hat der Landkreis gesagt, dass wir die Idee gerne unterstützen“, so Fründt.

Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies betonte, dass die Kreativwirtschaft zu den „wichtigsten Wirtschaftsbranchen in Hessen gehört – aber hauptsächlich in Südhessen“. Vor diesem Hintergrund sei es für die Region wichtig und zielführend, „der Kreativwirtschaft auch im heimischen Raum einen adäquaten Raum einzuräumen. Denn es gibt enormes Potenzial“. Die Stadt Marburg wolle diesen Teil der Wirtschaft auch deshalb fördern, „weil die regionale Wirtschaft davon beachtlich profitieren könnte“ und die Wertschöpfung in der Region bleiben solle.

von Andreas Schmidt

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