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Hinterland Der Mensch als Sicherheitsrisiko
Landkreis Hinterland Der Mensch als Sicherheitsrisiko
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19:37 27.01.2012
Wer im Internet surft, der hinterlässt Spuren. Am  Europäischen Datenschutztag soll aber auch auf die Gefahren hingewiesen werden, die im Internet lauern. Quelle: Alex Pavlenko

Marburg. Als die Vertreter der EU-Staaten am 28. Januar 1981 die Konvention Nr. 108 mit dem sperrigen Titel „Übereinkommen zum Schutz der Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten“ unterzeichneten, konnten die wenigsten von ihnen etwas mit dem Begriff „Internet“ anfangen.

Dass dieses ominöse Internet knapp 20 Jahre später die Mehrheit des technologischen Informationsaustausches beherrschen würde – daran glaubte an diesem Januarmorgen 1981 kaum einer der Politiker. Mehr noch: Es lag außerhalb ihrer Vorstellungskraft.

Mit der Konvention verpflichten sich die unterzeichnenden 43 Staaten für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten, insbesondere des Persönlichkeitsbereichs, bei der automatisierten Datenverarbeitung Sorge zu tragen – ein verpflichtendes einheitliches grenzüberschreitendes Datenschutzniveau ist das Ziel.

Heute, im Jahr 2012 ist der Datenaustausch über das Internet nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Doch hinter der Vielzahl an Möglichkeiten, die die weltweite Vernetzung bietet, verbergen sich auch Gefahren sowie häufig unbewusste Rechte und Pflichten im Umgang mit Daten.

Das gilt sowohl für den Privatnutzer als auch für Unternehmen, die tagtäglich sensible Daten durch die ganze Welt versenden. Gerade aus diesem Grund hat der Europarat die Unterzeichnung der Konvention 108 zum Anlass genommen, dieses Jahr bereits zum sechsten Mal den Europäischen Datenschutztag auszurichten. Ein Tag, an dem das Bewusstsein für Datenschutz gestärkt werden soll. 

von Marie Lisa Schulz

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