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Der Fußball hat ausgerollt

Sportprojekte Der Fußball hat ausgerollt

Die Umwandlung des Sportplatzgeländes am Blankenstein in ein Baugebiet ist in greifbare Nähe gerückt. Der Bauausschuss empfiehlt dem Parlament die Aufstellung des Bebauungsplans.

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Der Hartplatz am Blankenstein ist Geschichte. Dort entstehen Bauplätze. Derweil hat der Bau des Kunstrasenplatzes des Gladenbacher Sportclubs an der Biedenkopfer Straße begonnen.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Im Norden der Stadt - an der Biedenkopfer Straße - entsteht ein Kunstrasenplatz für den Gladenbacher Sportclub, der dafür den alten Tennenplatz am Blankenstein aufgibt. Auf dem Gelände sollen Bauplätze entstehen. Ein entsprechender Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fasste das Parlament am 24. Juni. Im Vorentwurf war am westlichen Rand dieses neuen Baugebietes „Unter dem Schloßberg“ eine ergänzende Bauzeile vorgesehen, die im Flächennutzungsplan als Waldfläche ausgewiesen ist.

Im neuen Entwurf ist diese Bauzeile nicht mehr enthalten, da diesem Vorhaben „topografische und genehmigungsrechtliche Schwierigkeiten“ entgegenstehen. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes ist daher nicht mehr erforderlich. Der Entwurf sieht drei Häuserzeilen mit insgesamt 22 Bauplätzen vor. Davon könnten 2 mit Doppelhäusern bebaut werden. Die Größe der Baugrundstücke liegt zwischen 352 und 627 Quadratmetern.

Der Vorentwurf sah die Erschließungsstraße zwischen der südlichen und mittleren Häuserzeile vor, die nördliche Häuserzeile sollte von der Waldstraße her erschlossen werden. Der neue Entwurf sieht die Erschließungsstraße zwischen nördlicher und mittlerer Häuserzeile vor, die südliche Häuserzeile wird über zwei Stichstraßen erschlossen. Diesen neuen Entwurf stellte Diplomingenieur Dieter Reininghaus in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses vor. Gladenbachs Ortsvorsteher und Ausschussmitglied Hans-Bernhard Schwarz (SPD) monierte, dass der Informationsfluss zum Ortsbeirat der Kernstadt und zu den Bürgern dürftig gewesen sei.

Erschließung wird wohlim Frühjahr 2013 beginnen

Bereits vor zwei Jahren habe er darauf hingewiesen, dass die in Waldnähe geplanten Bauplätze sicher nicht realisiert werden könnten. Mit sechs Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen empfahl der Ausschuss die Aufstellung des Bebauungsplanes „Unter dem Schloßberg“. Wenn alles glatt läuft, könnte im Frühjahr 2013 die Erschließung des neuen Baugebietes beginnen.

Planerin Evelyn Krüger vom Büro Koch aus Pforzheim stellte auch den Bebauungsplan für das Flurstück „Zum Hasenkippel“ in Bellnhausen vor, wo neun Bauplätze ausgewiesen werden sollten. Da die Grundstücksbesitzerin aber nur einen Teil des Geländes verkauft, reduziert sich die Zahl der Bauplätze auf vier bis fünf.

Zwei neue Bauplätze sollen an der Gladenbacher Straße (westlich) entstehen, wofür der Bebauungsplan geändert wurden muss. Etwa zwei bis drei Bauplätze entstehen an der Ostseite. Einstimmig - bei einer Enthaltung - empfahl der Ausschuss die Aufstellung des Bebauungsplanes „Zum Hasenkippel“.

Des Weiteren befasste sich der Ausschuss mit der zweiten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2a „Südring“ im Stadtteil Weidenhausen. Auf dem Flurstück Nr. 20 will der Grundstückseigentümer ein Mehrzweckgebäude errichten. Dieses Grundstück ist als Grünfläche ausgewiesen. Rainer Bastian (SPD) stellte den Antrag, diesen Tagesordnungspunkt erneut an den Ortsbeirat zu verweisen. Er begründete: Der Ortsbeirat habe nicht gewusst, dass dieses Haus auch gewerblich genutzt werden soll. Bastian machte darauf aufmerksam, dass sich in unmittelbarer Nähe eine Spielstraße befinde und das Gelände hochwassergefährdet sei. Der Ausschuss pflichtete Bastians Antrag bei.

von Klaus Peter

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